HSMAday 2026 - Branchentreffen zu KI und Plattformökonomie

| Hotellerie Hotellerie

Die HSMA Deutschland e.V. kündigt für den 2. und 3. September 2026 den #HSMAday 2026 in Berlin an. Nach Angaben des Verbands sollen dort Hoteliers, Branchenvertreter und Experten aus Wirtschaft, Tourismus und Technologie über aktuelle Herausforderungen der Hotellerie diskutieren. Im Mittelpunkt stünden unter anderem die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das Such- und Buchungsverhalten von Gästen, die Rolle digitaler Plattformen entlang der Kundenreise sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Hotelbetriebe. (hier direkt zum Programm: https://www.hsma.de/de/Events/hsmaday/26

Verband stellt Wettbewerbsfähigkeit und Digitalisierung in den Mittelpunkt

Zur Eröffnung des Kongresses sei eine Keynote mit anschließendem Gespräch von Erik Podzuweit, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Scalable Capital, vorgesehen. Die HSMA verweist darauf, dass dessen Erfahrungen beim Aufbau eines digitalen Unternehmens in einem plattformgeprägten Marktumfeld Anknüpfungspunkte für die Hotellerie bieten könnten.

Verbandsgeschäftsführerin Anna Heuer erklärt dazu: „Viele Hotels stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen wie Banken vor einigen Jahren. Gäste vergleichen Angebote über Plattformen, erwarten digitale Einfachheit und treffen Entscheidungen zunehmend datengetrieben. Der Blick über den Tellerrand eröffnet neue Perspektiven auf die Frage, wie sich auch mittelständische Hotelunternehmen erfolgreich positionieren können.“

Als weitere Hauptrednerin kündigt der Verband Alexandra Bahr vom KitKat Club Berlin an. Sie solle sich mit der Frage beschäftigen, wie Unternehmenskulturen entstehen, in denen Mitarbeiter freiwillig Verantwortung übernehmen.

Fachprogramm greift regulatorische und technologische Entwicklungen auf

Dem Veranstalter zufolge umfasst das Programm Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und vertiefende Fachsitzungen. Themen seien unter anderem neue regulatorische Vorgaben für die Distribution, Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit, digitales Marketing, Vertrieb im Tagungs- und Veranstaltungssegment sowie Nachhaltigkeit, Führung und Arbeitgeberattraktivität.

Als Referenten nennt die HSMA unter anderem Petra Hedorfer von der Deutschen Zentrale für Tourismus, Markus Luthe vom Hotelverband Deutschland (IHA), den Juristen Peter Hense von Spirit Legal sowie Vertreter der Fachgremien des Verbands.

Weitere Programmpunkte sollen sich nach Angaben der HSMA mit steigenden Betriebskosten, internationalen Gästemärkten, Betrugsversuchen bei Buchungen sowie dem Einsatz von Robotik und Automatisierung im Hotelbetrieb befassen. Darüber hinaus seien Veranstaltungen geplant, die den Blick auf Geschäftsmodelle außerhalb der Hotellerie richten.

Abendveranstaltung umfasst Auszeichnungen für Branchenprojekte

Für den Abend des ersten Veranstaltungstags kündigt die HSMA die Verleihung des HSMA Social Media Award sowie des Green Sleeping Award an.

HSMA-Präsident Christian von Rumohr erklärt: „Der #HSMAday versteht sich seit jeher als Plattform für Wissenstransfer aus der Praxis. Unser Anspruch ist es nicht, Trends lediglich zu beschreiben, sondern konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen, die Hoteliers unmittelbar in ihren Betrieben anwenden können. Gerade in Zeiten grundlegender Marktveränderungen ist dieser Austausch wichtiger denn je.“

Neben dem Fachprogramm solle auch der persönliche Austausch zwischen den Teilnehmern eine zentrale Rolle spielen. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung stellt die HSMA nach eigenen Angaben auf ihrer Internetseite bereit.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.

Die Österreichische Hotelvereinigung fordert gesetzliche Vorgaben zur Echtheitsprüfung von Online-Bewertungen nach italienischem Vorbild. Eine Umfrage belege, dass die Mehrheit der Verbraucher nur verifizierte Hotelbeurteilungen befürworte.

Accor gliedert nach einer umfassenden Renovierung das Hotel Aeschi Interlaken in ihre Handwritten Collection ein. Das Haus mit 40 Zimmern erweitert das Schweizer Portfolio des Konzerns auf 79 Betriebe.

Die Motel One Group startet mit The Cloud One Hotels erstmals in Dresden. Das frühere Revo-Hotel Townhouse Dresden a Vagabond Club am Neumarkt wird als The Cloud One Dresden-Frauenkirche mit 95 Zimmern fortgeführt.

Der Hotelverband Deutschland fordert einen offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu agentischen Buchungssystemen. Hotels müssten nach Auffassung des IHA ihre eigenen Preise, Verfügbarkeiten und Direktbuchungsangebote in die neuen Systeme einspeisen können.