Hyatt House zieht in neues Frankfurter Hochhausquartier

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt zieht mit Hyatt House in das Frankfurter Hochhausquartier „Four Frankfurt“ ein. Das Unternehmen hat den Abschluss einer Franchise-Vereinbarung mit der HR Group bekannt gegeben.
 
Hoch über dem Frankfurter Rossmarkt, im 178 Meter hohen Wohnturm des Quartiers „Four Frankfurt“ wird die HR Group 180 Serviced Apartments betreiben. Die Extended-Stay-Zimmer und Suiten verteilen sich auf einer ca. 8.800 Quadratmeter großen Mietfläche und eröffnen Gästen die Möglichkeit, inmitten der Skyline zu wohnen. 

Die HR Group hat mit Groß & Partner einen Pachtvertrag für 25 Jahre abgeschlossen und mietet im zweithöchsten Turm des Hochhausquartiers neun Etagen an, vom 11. bis zum 19. Obergeschoss. Somit sind spektakuläre Aussichten auf die Stadt und das Umland garantiert. Im ersten und zweiten Obergeschoss werden öffentlich zugängliche Bereiche entstehen – eine 350 Quadratmeter große Lobby mit Bar, ein weitläufiger Frühstücks- und Aufenthaltsbereich sowie ein durchgehend geöffneter Fitnessraum. 

Das Hyatt-Lifestyle-Konzept richtet sich nicht nur an anspruchsvolle Hotelbesucher, sondern auch an Langzeitgäste. Nutzer dürfen sich auf eine Reihe von Annehmlichkeiten freuen: Die Mehrzahl der Apartments verfügen über vollausgestattete Küchen, Designbäder und komfortable Wohn- und Schlafzimmer. Kostenloses W-Lan, Guest Laundry und ein 24h Grab‘n’Go-Market runden den Service ab. Langzeitgäste, die länger als 30 Tage buchen, profitieren zudem von einem exklusiven Residents Program (VIR), das diverse zusätzliche Services offeriert. Der zukünftige Hoteleingang befindet sich direkt am neu geplanten Stadtplatz, der zwischen der Großen Gallusstraße und der Neuen Schlesingergasse entstehen wird.

Hinter der Marke Hyatt House steht die Hyatt Gruppe, einer der führenden Hotelkonzerne der Welt. „Wir freuen uns, dass mit dem Hyatt House in der Frankfurter Innenstadt unser Select Service Portfolio in Deutschland weiter wächst“, sagt Guido Fredrich, Regional Vice President Development Europe & North Africa für Hyatt. „Wir etablieren Hyatt House weltweit in strategisch wichtigen Märkten, zu denen auch Frankfurt gehört. Die exzellente Lage in der Innenstadt sowie die Integration des Hotels in das Konzept des neuen Quartiers FOUR Frankfurt passen perfekt zur Marke. Ruslan Husry, geschäftsführender Gesellschafter der HR Group, fügt hinzu: „Wir sind stolz, mit der Marke Hyatt House Teil dieses einmaligen Projekts zu sein und sind uns sicher, dass das Hyatt House Frankfurt/City Goetheplatz eine echte Bereicherung für den Hotelmarkt eines der wichtigsten Finanzplätze Europas ist.“ 

Bisher betreibt Hyatt ein Hotel der Marke Hyatt House in Düsseldorf. Ein weiteres Hyatt House in Eschborn befindet sich im Bau.

Der Vertragsabschluss markiert auch für Groß & Partner ein wichtiges Etappenziel. Damit erreicht der Frankfurter Projektentwickler die Vermietungsziele im Bereich Hotels & Serviced Apartments bereits Monate vor Beginn der Tiefbauarbeiten. „Mit Hyatt House haben wir einen leistungsstarken Partner für FOUR Frankfurt gewonnen, der das Segment „Serviced Apartments“ optimal besetzt. Für Gäste, die mitten in der Skyline wohnen möchten, wird Hyatt House eine Topadresse sein“, erläutert Nikolaus Bieber, geschäftsführender Gesellschafter von Groß & Partner, den Abschluss des Pachtvertrages. „Das vorzeitige Erreichen unserer Vermarktungsziele in diesem Teilbereich des Projektes gibt uns zusätzliche Planungssicherheit und lässt das Quartier FOUR Frankfurt ein weiteres Stück Wirklichkeit werden.“

Groß & Partner wurde bei dem Vertragsabschluss von der Kanzlei Hogan Lovells beraten, die HR Group von GSK Stockmann. Jones Lang Lasalle war vermittelnd tätig. Das Hyatt House soll vorrausichtlich 2023 eröffnen.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.