Hyatt kauft Markenrechte an me all-Hotels von Lindner

| Hotellerie Hotellerie

Eine Tochtergesellschaft der Hyatt Hotels Corporation erwirbt die Marke me and all-Hotels von der Lindner Hotels AG. Hyatt will damit sein Wachstum unterstützen und neue europäische Märkte zu erschließen. Wieviel Geld Hyatt bei Lindner für die Marke auf den Tisch gelegt hat, wurde nicht bekannt.

Dieser Schritt baue auf der Zusammenarbeit auf, die Hyatt und Lindner im Jahr 2022 eingegangen seien, so ein Pressetext. Mit der Integration der Lindner Hotels & Resorts und me and all-Hotels in das Treueprogramm World of Hyatt hatte Hyatt seine Markenpräsenz in Deutschland und Europa erheblich vergrößert. Mit dem Erwerb wird me and all hotels, bislang Teil der JdV by Hyatt Marke, eine eigenständige Marke in Hyatt’s Lifestyle-Portfolio, dessen Zimmeranzahl sich zwischen 2017 und 2023 verfünffacht hat.     
      
Seit dem Start im Jahr 2016 als urbane Lifestyle-Schwestermarke von Lindner Hotels & Resorts ist das Portfolio von me and all hotels auf sechs Hotels und mehr als 1.000 Zimmer in zentralen Stadtlagen in ganz Deutschland angewachsen, die bereits Teil des Hyatt-Portfolios sind. 

Die Marke verfügt über eine gut gefüllte Pipeline mit Um- und Neubauten in wichtigen Destinationen wie Berlin (geplante Eröffnung 2024), Hamburg, Leipzig und Stuttgart (alle mit voraussichtlicher Eröffnung 2026). Hyatts Pipeline umfasst 1.000 me and all hotels Zimmer; weitere Verträge für Hotels außerhalb Deutschlands werden derzeit schon verhandelt. Die Marke me and all hotels eignet sich in besonderer Weise für die Entwicklung und Umwandlung von Bestandsobjekten im gehobenen Lifestyle-Bereich und ist damit sei damit für eine weltweite Expansion sehr gut positioniert.       


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.