Hyatt öffnet im deutschsprachigen Raum

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt eröffnet seine Hotels im deutschsprachigen Raum wieder. Seit dem 8. Juni sind alle Hyatt Hotels in Deutschland das Park Hyatt Vienna und Park Hyatt Zürich für alle Gästegruppen geöffnet. 

Jan Peter van der Ree, Area Vice President Germany & General Manager des Grand Hyatt Berlin, zeigt sich zuversichtlich: „Es ist völlig klar, dass es einige Zeit dauern wird, bis wir wieder zum ‚business as usual‘ zurückkehren. Die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Kolleginnen und Kollegen sowie unserer Gäste stehen für uns immer an erster Stelle. Gleichzeitig müssen wir agil sein, um uns in dieser neuen und herausfordernden Situation behaupten zu können und das Vertrauen unserer Partner zu erhalten. Mit unseren weitreichenden Maßnahmen stellen wir die Weichen dafür, unseren Gästen auch in Zukunft ein hervorragendes Hotelerlebnis zu bieten und unsere Stellung auf dem Markt zu behaupten.“

Hyatt ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit insgesamt 12 Hotels vertreten. Neun davon entfallen auf Deutschland, zwei auf Österreich und eines auf die Schweiz. Die Einhaltung der geltenden Vorschriften und Richtlinien habe bei der Wiedereröffnung der einzelnen Häuser oberste Priorität, so das Unternehmen. 

Um den Gästen auch in dieser herausfordernden Zeit einen sorglosen Aufenthalt in allen Hyatt Hotels zu bieten, hat das Unternehmen in den vergangenen Wochen ein globales Hygienemaßnahmenpaket geschnürt und umgesetzt. Im Detail umfasst das Engagement unter dem Namen Care & Cleanliness Commitment die Akkreditierung des Global Biorisk Advisory Council, den Einsatz von Hygienespezialisten in den Hotels sowie die Bildung einer Arbeitsgruppe von Experten und Beratern aus der Medizin und Hotellerie. Die Akkreditierung des Global Biorisk Advisory Council beinhaltet ein Reinigungs-, Desinfektions- und Präventionsprogramm gegen Infektionskrankheiten, das sich auf die Einrichtung einer hygienischen, sicheren und gesunden Hotelumgebung konzentriert.

Zusätzlich zu den Hygiene-Maßnahmen hat Hyatt neue Arbeitsprozesse und Pflicht-Schulungen entwickelt, um die Sicherheit des Personals und der Gäste zu gewährleisten. In jedem Hyatt Hotel ist im Zuge dessen zukünftig ein speziell geschulter Mitarbeiter für die Einhaltung der neuen Betriebsrichtlinien verantwortlich. Dazu zählen das Sicherstellen der häufigen und regelmäßigen Reinigung aller viel benutzten Oberflächen, die Implementierung von Hygieneprotokollen sowie die Schulung weiterer Mitarbeiter.

„Vor dem Hintergrund unseres Leitgedankens möchten wir erreichen, dass die erweiterten Hygienestandards als neuer und wertvoller Teil der Hyatt Guest Experience wahrgenommen werden. Die intensive Gästekommunikation ist hierbei von besonderer Bedeutung und dank des Engagements unserer Mitarbeiter als Hygiene & Wellbeing Leader werden wir dem hohen Anspruch an Hygiene, Sicherheit und Komfort gerecht“, erklärt Jan Peter van der Ree.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.