Hyatt plant StandardX-Hotel mit 1.800 Zimmern am Times Square

| Hotellerie Hotellerie

Die Hyatt Hotels Corporation und das Immobilienunternehmen Extell Development Company planen ein neues Hotel am Times Square in New York. Das The StandardX Times Square soll rund 1.800 Zimmer umfassen und in der zweiten Jahreshälfte 2028 eröffnen. Es wäre das erste Hotel der Marke The StandardX in Nordamerika. Zu dem Bauvorhaben gehören auch eine Aussichtsplattform, eine Freifallattraktion und mehrere gastronomische Einrichtungen.

Das Hotel ist an der Adresse 255 West 45th Street im Theater District von Manhattan vorgesehen. Extell Development übernimmt die Entwicklung des Gebäudes. Die beiden Unternehmen stellten ihre Pläne am 28. Oktober 2026 vor.

Aussichtsplattform und Freifallattraktion sollen das neue Hotelgebäude am Times Square ergänzen

Neben dem Hotel soll das Gebäude verschiedene Freizeit- und Gastronomieangebote beherbergen. Nach Angaben der Unternehmen ist eine Aussichtsplattform in mehr als 1.000 Fuß Höhe über Manhattan geplant. Das entspricht einer Höhe von mehr als 300 Metern. Hinzu kommt eine geschlossene Freifallattraktion in großer Höhe über der Stadt.

Die Planungen umfassen außerdem einen Pool auf dem Dach sowie Restaurants, Bars und Einrichtungen für das Nachtleben. Dazu zählen eine Dachbar mit Aufenthaltsbereich sowie gastronomische Angebote auf Straßenebene und in weiteren Bereichen des Gebäudes. Diese sollen sowohl Hotelgästen als auch Besuchern offenstehen.

Weitere Einzelheiten zu den gastronomischen Konzepten und zur Gestaltung der Einrichtungen wollen die Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Hyatt bringt die Marke The StandardX erstmals nach Nordamerika

Mit dem Standort am Times Square plant Hyatt den ersten nordamerikanischen Betrieb der Marke The StandardX. Diese ist aus der Hotelmarke The Standard hervorgegangen. Nach Unternehmensangaben zeichnet sich das Konzept durch einfacher gestaltete Zimmer, einen ungezwungeneren Service und ein reduziertes Angebot aus.

Das geplante Hotel in New York soll innerhalb der Marke eine Sonderstellung einnehmen. Hyatt bezeichnet das Vorhaben aufgrund seiner Größe als Flaggschiff und nicht als Vorlage für weitere Häuser.

Die Gestaltung soll sich am Theatercharakter New Yorks orientieren. Vorgesehen sind kräftige Farben, skulpturale Formen und reflektierende Oberflächen. Die Zimmer sollen ausdrucksstark, aber einfach gestaltet werden. In den öffentlichen Bereichen sollen Gestaltung, Musik und das gesellschaftliche Leben miteinander verbunden werden.

Amar Lalvani, Chief Creative Officer von Hyatt sowie President und Creative Director der Lifestyle Group, erläuterte das Konzept der Marke. Üblicherweise gehe es darum, die Gäste in einem Stadtviertel unterzubringen, in dem sich zahlreiche Angebote unmittelbar vor der Hoteltür befänden. Am Times Square werde dagegen ein erheblicher Teil dieser Angebote innerhalb des Gebäudes angesiedelt sein.

Extell Development übernimmt die Entwicklung des Gebäudes in Manhattan

Für die Entwicklung des Gebäudes ist Extell Development Company verantwortlich. Das New Yorker Immobilienunternehmen hat bereits mehrere Projekte in Manhattan realisiert, darunter den Central Park Tower, One57 und One Manhattan Square.

Mit dem neuen Vorhaben setzen Hyatt und Extell ihre bestehende Zusammenarbeit fort. Zu den von Extell genannten Immobilienprojekten gehören auch das One57 mit dem Park Hyatt New York, das W Hotel Times Square und das Grand Hyatt Deer Valley.

Die Marke The Standard ist bereits mit zwei Häusern in New York vertreten. Dazu gehören das The Standard, High Line und das The Standard, East Village. Mit The StandardX Times Square soll nun ein weiteres Hotelkonzept der Gruppe in der Stadt hinzukommen.

The StandardX gehört zum Lifestyle-Portfolio von Hyatt. Zum 30. Juni 2026 umfasste das gesamte Hotelportfolio des Unternehmens nach eigenen Angaben mehr als 1.500 Hotels und All-inclusive-Anlagen in 83 Ländern.

Die Eröffnung ist für die zweite Jahreshälfte 2028 vorgesehen. Ein konkreter Termin wurde bislang nicht genannt. Auch weitere Angaben zur Gestaltung, zu den Restaurants und zu geplanten Kooperationen stehen noch aus.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Hilton steigerte den Nettogewinn im dritten Quartal 2026 auf 536 Millionen US-Dollar. Zugleich nahm der Hotelkonzern netto 23.000 Zimmer in sein System auf und erhöhte seine Entwicklungspipeline auf 543.100 Zimmer.

Eine Accor-Studie prognostiziert bis 2036 ein Wachstum der touristischen Übernachtungen in Europa um 32 Prozent. Besonders stark soll die internationale Nachfrage in Teilen Osteuropas sowie aus Asien und dem Nahen Osten steigen.

Das Hessnery Hotel in Tallinn wird ab Dezember unter der Marke Adagio Access betrieben. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Accor. Für die Aparthotelmarke ist es der erste Standort in Estland und zugleich das erste Haus in Osteuropa.

Sunday PropTech hat die vollständige Übernahme von Fletcher Hotels mit 170 Häusern vereinbart. Die Investmentgesellschaft wird von Prism unterstützt. Die OYO-Muttergesellschaft ist über Sunday Hotels und Belvilla bereits im deutschen Hotelmarkt vertreten.

Wyndham erwartet, rund 5.000 bis 6.000 Revo-Zimmer im eigenen System zu behalten. Rund 9.100 Zimmer seien bereits ausgeschieden. Bei der ursprünglichen Bestandsgröße nennt die Mitschrift einer Telefonkonferenz unterschiedliche Zahlen. Es kann jedoch von mehr als 20.000 Zimmern ausgegangen werden.

Wyndham meldet vollständige Direktbuchungen samt Bezahlung über Google AI Mode sowie Anwendungen in ChatGPT und Claude. Der Verkehr über die neuen Kanäle sei bislang gering; konkrete Kostenvorteile gegenüber Buchungsportalen bezifferte die Hotelgruppe nicht.

Während die Umsätze der Stadthotellerie in ganz Österreich steigen, verzeichnet Wien das dritte Monat in Folge rückläufige Erlöse pro verfügbarem Zimmer. Vertreter der Branchenverbände warnen vor weiteren Belastungen durch die geplante Erhöhung der Ortstaxe.

Wyndham meldet für das dritte Quartal 2026 mehr Umsatz und einen niedrigeren Nettogewinn. Bei den Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten bleibt die insolvente Revo Hospitality Group ausgeklammert.

Sachsen-Anhalts Gasthöfe meldeten im August 2026 einen Rückgang der Gästeankünfte um 20,2 Prozent und der Übernachtungen um 13,8 Prozent. Hotels garnis verzeichneten dagegen als einzige Betriebsart innerhalb der Hotellerie bei beiden Kennzahlen Zuwächse.

Die Privathotels Dr. Lohbeck wollen ihr Portfolio in Deutschland und Österreich bis 2028 von 25 auf 30 Hotels erweitern. Zum Wachstum sollen künftig auch Pachtverträge beitragen.