Hyatt und Marriott kündigen neue Luxushotels in London an

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International hat die Unterzeichnung eines Managementvertrags für seine Marke St. Regis im Londoner Stadtviertel Mayfair unterzeichnet. Zeitgleich vermeldetHyatt, dass das Unternehmen zukünftig ein Hyatt Regency London Blackfriars managen werde.

Marriott International, Inc. gab jetzt die Unterzeichnung eines Managementvertrags mit Cola Holdings und The Westbury Hotel Limited bekannt, um die Marke St. Regis in das gehobene Londoner Stadtviertel Mayfair zu bringen.  Das The St. Regis London an der Ecke Bond Street und Conduit Street soll voraussichtlich 2023 eröffnen.

„Dies ist ein bedeutender Schritt für St. Regis Hotels & Resorts, mit dem wir die geschätzte Marke in das Vereinigte Königreich bringen. St. Regis steht für exquisite Erlebnisse, inspiriert von den außerordentlichen privaten Rückzugsorten der Gründungsfamilie Astor, deren Engagement für Exzellenz, anspruchsvollen Stil und die Leidenschaft für Innovation weiterhin das heutige Gästeerlebnis definiert", sagt George Fleck, Vice President and Global Brand Leader, St. Regis Hotels & Resorts. „Wir sind stolz darauf, das zeitlose Erbe, die geschätzten Traditionen und den maßgeschneiderten Service an eine der feinsten Adressen Londons zu bringen und freuen uns darauf, das glamouröseste Reiseziel der Stadt für Einheimische und Reisende gleichermaßen zu werden.”

Die Marke St. Regis baut mit dem Neuzugang in Mayfair ihr renommiertes globales Portfolio weiter aus. Geplant ist ein umfangreicher Umbau des ehemaligen Westbury Mayfair Hotels sowie der Anbau eines achten Stockwerks im Wert von insgesamt 90 Millionen Pfund. Für das Design des Hotels und seine voraussichtlich 196 Zimmer und Suiten zeichnet Peter Newman-Earp von Morrison Design verantwortlich. Die Innenausstattung wird von Richmond International entworfen. Darüber hinaus wird das Gebäude an seiner Rückseite erweitert, womit vergrößerte öffentliche Bereiche geschaffen werden. Die Fassade des Gebäudes sowie der Ankunftsbereich vor dem Haupteingang werden ebenfalls einer Renovierung unterzogen. Die Pläne umfassen außerdem ein Restaurant, eine Speakeasy Jazz Bar, ein Fitnesscenter und ein Spa.

The St. Regis London wird der Historie des ursprünglichen Gebäudes Rechnung tragen, indem die legendäre Polo Bar erhalten bleibt, die ursprünglich für die US-amerikanische Familie Phipps, leidenschaftliche Polospieler und Erbauer des Westbury Hotels in New York und London, entworfen wurde.

„Wir freuen uns sehr über die Unterzeichnung der Vereinbarung für The St. Regis London mit Cola Holdings und The Westbury Hotel Limited”, sagt Paul Thomas, Vice President, International Hotel Development, Marriott International. „London ist ein sehr begehrter Markt für Luxusreisende und diese richtungsweisende Unterzeichnung unterstreicht unser Engagement für das dynamisch wachsende Portfolio von Marriott International in strategischen Destinationen.”

Marriott International betreibt aktuell 16 Hotels unter der Marke St. Regis in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.

Hyatt Regency London Blackfriars verkündet

Hyatt Hotels Corporation hat ebenfalls mitgeteilt, dass ein Tochterunternehmen von Hyatt einen Managementvertrag mit Blackfriars Hotels Limited für das Hyatt Regency London Blackfriars abgeschlossen hat. Mit der geplanten Eröffnung im Juli 2022 gehört das Haus zur Gruppe von neun weiteren Hyatt Hotels in London.

Das Hyatt Regency London Blackfriars befindet sich in zentraler Lage umgeben von internationalen Konzernen, Büros und Anwaltskanzleien. Im Hotel sollen Design und Einrichtungen auf Geschäftsreisende zugeschnitten sein, zwischen Arbeit und Freizeit wechseln wollen.

Das Haus mit 204 Zimmern liegt in der Nähe der Blackfriars U-Bahnstation. Mehrere kulturelle Zentren wie das Viertel South Bank, die St. Paul‘s Cathedral und das Shakespeare’s Globe Theater sind in kurzen Spaziergängen erreichbar.

„Wir freuen uns, dass wir die Pläne für das Hyatt Regency London Blackfriars bekannt geben können. Ein Hotel, das Hyatts Zuversicht in London als attraktives Ziel für Geschäftsreisende und Urlauber unterstreicht“, sagt Felicity Black Roberts, Vice President of Development of Europe bei Hyatt. „Das Hyatt Regency London Blackfriars bildet ein besonderes Angebot für die Millionen von Besuchern, die jedes Jahr in diese außergewöhnliche Stadt reisen.“

 Das Hyatt Regency London Blackfriars war ein ehemaliger Palast und ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das derzeit umfassend saniert wird. Zu dem Hotel gehören ein New-York-Style Bistro, das ganztägig geöffnet ist und ein chinesisches Spezialitätenrestaurant. Das Design ehrt die Geschichte des Hauses und wird die Erwartungen seiner Gäste übertreffen. Das moderne Ambiente der stylischen Cocktailbar, die über einen großen Außenbereich verfügt, wird zu einem Anziehungspunkt für Gäste. Darüber hinaus verfügt das Hotel über Meetingräume und ein Fitness Center. Die Hotelgäste erleben so eine ruhige Oase im Herzen der Stadt mit Blick auf die Themse.

 „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Hyatt für das Hyatt Regency London Blackfriars, einem Hotel auf höchstem Niveau für Geschäftsreisende und Urlauber“, sagt Mohammad Galadari, Eigentümer von Blackfriars Hotels Limited. „Uns haben das Erbe, die hohe Qualität und der Ruf der Marke Hyatt Regency von Anfang an begeistert. Dazu kam der Anspruch, den Gästen einen nahtlosen Übergang zwischen Hotel und Dining zu ermöglichen. Mit dem detaillierten Design, den innovativen gastronomischen Konzepten und einem begehrten Standort wird das Hyatt Regency London Blackfriars zu einem Anziehungspunkt für die kommenden Generationen.“

 Das Hyatt Regency London Blackfriars wird das 13. Hyatt Hotel in Großbritannien


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.