Hyatt zieht Bilanz für 2023

| Hotellerie Hotellerie

Die Hyatt Hotels Corporation hat heute ihre Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2023 bekanntgegeben: Der Reinertrag belief sich auf 26 Millionen US-Dollar im vierten Quartal und 220 Millionen US-Dollar im Gesamtjahr 2023. Der bereinigte Reinertrag belief sich auf 68 Millionen US-Dollar im vierten Quartal und 276 Millionen US-Dollar im Gesamtjahr 2023.

Der vergleichbare systemweite RevPAR stieg um 9,1 Prozent im vierten Quartal und 17,0 Prozent im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zu den jeweiligen Zeiträumen 2022 und übertraf damit die Prognose für das Gesamtjahr 2023. Der Nettozuwachs an Hotelzimmern belief sich entsprechend der Prognose auf 5,9 Prozent im Gesamtjahr 2023.

Mark S. Hoplamazian, Präsident und Chief Executive Officer von Hyatt: „Das vierte Quartal markiert den Schlusspunkt eines Jahres der Transformation und ist ein Beleg für die Fortschritte in Bezug auf unsere strategische Vision und die Ertragsentwicklung. Das RevPAR-Wachstum übertraf das obere Ende unserer Guidance-Spanne und wir können das siebte Jahr in Folge einen branchenführenden Nettozuwachs an Hotelzimmern verzeichnen. Das Resultat sind Rekord-Einnahmen und der höchste freie Cashflow in der Unternehmensgeschichte von Hyatt. Wir haben 500 Millionen US-Dollar an unsere Aktionäre zurückgeführt und einen Asset-light-Ertragsmix von rund 76 % für das Gesamtjahr erzielt – ein Beleg für die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie.“

Aktuelle operative Entwicklung

Durch die weltweit anhaltende starke Nachfrage nach Reisen und dem Nettozuwachs an Hotelzimmern wurden im vierten Quartal 2023 Management-, Franchise-, Lizenz- und weitere Gebühren in einer Rekordhöhe von insgesamt 256 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.

Der vergleichbare systemweite RevPAR stieg um 9,1 Prozent im vierten Quartal und 17,0 Prozent im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zu 2022 und wurde vor allem von der raschen Erholung in Großchina und der wachsenden Gruppennachfrage in den Vereinigten Staaten getrieben. Die Group Booking Pace für die verwalteten Full-Service-Häuser in Nord-, Mittel- und Südamerika steht bis dato bei +8 Prozent für das Gesamtjahr 2024 verglichen mit 2023.

Der vergleichbare RevPAR von Netto-Paketen der ALG-Häuser stieg um 9,2 Prozent im vierten Quartal und 13,6 Prozent im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zu den entsprechenden Zeiträumen 2022. Im vierten Quartal wirkten sich verbesserte Ergebnisse in Cancún positiv aus, wobei der vergleichbare RevPAR von Netto-Paketen um 10 Prozent verglichen mit dem entsprechenden Zeitraum 2022 stieg. Im ersten Quartal 2024 verzeichnet die Booking Pace für die All-inclusive-Häuser von ALG in Nord-, Mittel- und Südamerika einen Zuwachs von 11 Prozent.

Eröffnungen und Entwicklung

Im vierten Quartal verstärkten 29 neue Hotels (mit insgesamt 9.648 Zimmern) das Hyatt Portfolio, darunter sechs Hotels in Großchina, die im Zuge einer strategischen Geschäftsbeziehung mit einem Tochterunternehmen von Mumian Hotels nun unter einer Hyatt-Marke firmieren. Zu den besonders signifikanten Eröffnungen zählen das Rio Hotel & Casino in Las Vegas, Nevada, mit 2.500 Zimmern, das Sunscape Coco Punta Cana mit 1.100 Zimmern und das Sunscape Dominicus La Romana in der Dominikanischen Republik mit 900 Zimmern. Das Hotel Toranomon Hills, das zu The Unbound Collection by Hyatt gehört, in Japan und das Ronil Goa, ein JdV by Hyatt Hotel, in Indien eröffneten ebenfalls im letzten Quartal 2023.

Im Gesamtjahr 2023 verstärkten 101 neue Hotels (mit insgesamt 23.965 Zimmern) das Hyatt Portfolio einschließlich 43 Hotels (bzw. 13.223 Zimmer), die nun neu unter einer Hyatt-Marke firmieren.

Zum 31. Dezember 2023 verfügte das Unternehmen über eine Pipeline an laufenden Management- oder Franchiseverträgen für rund 650 Hotels (mit rund 127.000 Zimmern) einschließlich 17 Hyatt Studio Hotels (mit rund 2.000 Zimmern). Im vierten Quartal erfolgte der erste Spatenstich für das erste Hyatt Studios Hotel in Mobile, Alabama.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.