Hyperion Hotel und H2 Hotel: H-Hotels Gruppe jetzt größter Hotelbetreiber in der Region Leipzig

| Hotellerie Hotellerie

526 neue Zimmer für Leipzig: Am 28. Februar 2020 eröffneten das Hyperion-Hotel Leipzig sowie direkt daneben das H2-Hotel der familiengeführten Hotelgruppe H-Hotels.com. Mit insgesamt fünf Hotels und rund  2.300 Betten in der Region, ist das Unternehmen größter Hotelbetreiber Leipzigs.

Die beiden neuen Hotels befinden sich im neu gestalteten Quartier auf der Ostseite und damit in unmittelbarer Nähe zum Leipziger Hauptbahnhof und dem Stadtzentrum. Das Hyperion-Hotel umfasst 189 Einzel- und Doppelzimmer sowie Suiten, die sich durch ihre gehobene Ausstattung und zeitlose Eleganz auszeichnen. Neben Städtereisenden spricht das Hotel vor allem Geschäftsreisende und Tagungsgäste an. Ein über 700 Quadratmeter großes Conference Center mit Executive Floor, bestehend aus 33 Zimmern und einer 100 Quadratmeter großen Executive Loungewurde ebenso gebaut. Der rund 300 m² große und Fitness- und Wellnessbereich lädt nach einem ereignisreichen Tag zum Workout oder Entspannen ein. Mit dem Restaurant Gaumenfreund und der Lounge Bar verfügt das Hotel zudem über gastronomische Angebote.

Das benachbarte H2 Hotel verspricht 337 modern designte Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer. Multi-Media-Screens sowie kostenfreies Highspeed WLAN und SKY Sports zeichnen die hoch standardisierte Ausstattung der Budget-Designhotelmarke aus. Insbesondere Familien und Gruppen beziehen die Vier-Bett-Zimmer. Der rund um die Uhr geöffnete „Hub“ des Hotels mit Front Cooking Station bietet ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet, hausgemachte Pasta, Pizza und Burger sowie Snacks und Getränke.

Alexander Fitz, CEO der H-Hotels AG, über die Neueröffnungen: „Leipzig ist ein vielversprechender Standort. Mit der ausgezeichneten Lage unseres Doublebrand-Konzepts direkt am Hauptbahnhof  und im Zentrum bedienen wir die Ansprüche unterschiedlicher Gästegruppen bestmöglich.“

Entwicklungspartner des Doublebrand-Projekts ist die S&G Development GmbH. Für die Gestaltung des Interiors zeichnet GEPLAN Design verantwortlich. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 72 Millionen Euro.

Die Zeichen von H-Hotels.com stehen weiter auf Expansion: Zum 1. März 2020 übernahm die Hotelgruppe die Henne Privat-Hotels in Oberstaufen und erweiterte damit ihr Portfolio um drei hochwertige Häuser im Allgäu. Im kommenden Herbst eröffnen ein weiteres H2 Hotel in Düsseldorf mit 301 Zimmern sowie das H2 Hotel Budapest mit 158 Zimmern. Weitere Projekte sind in der Entwicklung, darunter ein Hotel in Paris mit 700 Zimmern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.