ibis baut Präsenz in Europa weiter aus – neue Hotels von Estland bis Spanien

| Hotellerie Hotellerie

Die Economy-Hotelmarke ibis hat ihr Netzwerk in Europa erneut erweitert. In den vergangenen Monaten wurden neue Hotels in mehreren Ländern eröffnet – darunter Deutschland, Spanien, Belgien und erstmals auch Estland. Weitere Standorte sollen in Kürze in Ungarn, Polen und Großbritannien folgen.

Ein besonderes Highlight ist die Eröffnung des ersten ibis Styles Hotels in Estland: Das ibis Styles Tallinn entstand aus einem umgestalteten Bestandsgebäude und setzt auf ein Fotografie-Thema. Das Kontrastspiel aus Schwarz-Weiß und kreativen Kunstwerken prägt das Design. Gäste finden sich in direkter Nähe zur Altstadt und dem Kreativviertel der Hauptstadt wieder.

In Spanien wächst die Marke gleich doppelt: Das ibis Styles Madrid Airport Valdebebas, mit 260 Zimmern das bislang größte Haus der Marke in Spanien, spricht sowohl Familien als auch Geschäftsreisende an. Ebenfalls neu ist das ibis budget Madrid Albasanz, das sich mit 99 kompakten Zimmern als City-Hotel positioniert.

Auch in Deutschland eröffnete ibis neue Häuser: Am Berliner Flughafen BER gingen ein ibis und ein ibis budget mit jeweils 114 Zimmern an den Start – ein Duo, das besonders für Flugreisende attraktiv ist. In Neckarsulm verbindet das neue ibis Styles regionales Design mit Referenzen an Motorsport und Weinbau.

Weitere Neueröffnungen gab es unter anderem im französischen La Rochelle, im britischen York, im belgischen Hasselt und Arlon sowie in Flughafennähe in Katowice (Polen) und Debrecen (Ungarn). 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.

Bei einer Kontrolle in einem Hotel im Bezirk Landeck hat die Finanzpolizei mehrere nicht gemeldete Arbeitskräfte festgestellt. Die Behörden ermitteln zudem wegen möglicher Arbeitsausbeutung und Menschenhandels.

Zum Ende des ersten Quartals 2026 zeigt die globale Hotel-Pipeline laut CoStar-Daten ein Wachstum in fast allen Weltregionen. Lediglich auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aktivitäten in sämtlichen Planungs- und Bauphasen rückläufig.

Hyatt verzeichnet im ersten Quartal ein deutliches Wachstum bei den Managementgebühren und den Zimmerkapazitäten. Trotz geopolitischer Herausforderungen und regionaler Einflüsse hebt der Konzern seine Prognosen für das Gesamtjahr teilweise an.