ibis Styles München Perlach im Disco-Fieber

| Hotellerie Hotellerie

Accor eröffnet in München ein neues Aushängeschild der Marke ibis Styles. Das Design-Konzept des Hotels wurde von der Disco-Ära inspiriert, die die Stadt in den 60er und 70ern fest im Griff hatte. So feiert der Retro-Look in der Lobby und den 172 Zimmern mit kräftigen Farben und starken Formen und Strukturen sein Revival.

Das Hotel befindet sich im Münchner Südosten im Stadtteil Perlach. Eigentümer und Franchisepartner ist die GHOTEL Group, die bereits fünf Hotels gemeinsam mit Accor betreibt.

Mit der Neueröffnung des ibis Styles München Perlach kehrt die schrille Disco-Szene der 70er Jahre nach München zurück, die in den 80ern erneut auflebte. Das Interieur ist eine Hommage an Münchens illustre Vergangenheit als Hotspot der nationalen und internationalen Schickeria. So erlebt der damals gefeierte „Memphis-Stil“ mit seinen leuchtenden Farben und wirren Formen, Linien und Strukturen im ibis Styles München Perlach sein Revival. Die Primärfarben Rot und Blau sowie kräftige Magenta- und Lilatöne dominieren in der Farbgebung und treffen auf weiß gemusterte Oberflächen.

Akzente setzt das moderne Mobiliar, das sich geschickt in die Räumlichkeiten fügt. Pouf-Hocker in verschiedenen Formen, Größen und teils mit silbernem Kunstleder bezogen sowie eine in einem Käfig gehaltene Porzellan-Raubkatze mit Glitzer-Halsband ziehen die Augen der Betrachter unwillkürlich an. Geschickt platzierte Akzente wie Glasuntersetzer in Schallplattenoptik und Dekokissen mit glitzernden Pailleten oder Aufdrucken wie Rollerskater-Schuhe, Kassettenrekorder und Disco-Schriftzüge komplettieren den Look.

Dabei ist das neue Flaggschiff von ibis Styles im preisgünstigen Economy-Segment angesiedelt. Die Nacht im Doppelzimmer inklusive Frühstück kostet ab 117 Euro, abhängig von der Saison. 172 Zimmer hat das Hotel, die alle über bodentiefe Fensterfronten, Klimaanlage und kostenfreies WLAN verfügen. Zum Angebot gehört auch ein Frühstücksbüffet. Tagsüber hält die rund um die Uhr geöffnete Lobbybar Snacks und Getränke zur Erfrischung bereit, die bei gutem Wetter auch auf der gemütlichen Terrasse serviert werden.

Gegenüber des Hotels befindet sich das pep, Münchens größtes Einkaufszentrum mit 135 Läden. Außerdem liegt das Haus nur wenige Schritte von der U-Bahn-Station Neuperlach-Zentrum entfernt. Die Innenstadt mit dem Stachus und der Fußgängerzone und die Clubs in Münchens berühmter „Feierbanane“ erreichen Gäste ohne Umsteigen in 15 Minuten. Der Ostbahnhof als einer der drei zentralen Fernbahnhöfe der Stadt ist ebenfalls auf direktem Weg in 7 Minuten erreicht. Zum Messe-Gelände sind es weniger als 20 Minuten.

Betreiber des ibis Styles München Perlach ist die GHOTEL Gruppe mit Sitz in Bonn, die über ein umfangreiches Portfolio in zwölf deutschen Städten und in Salzburg verfügt. Neben den Eigenmarken GHOTEL hotel & living und nestor arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Partnern aus der Hotellerie zusammen. Unter dem Dach des französischen Mutterkonzerns Accor betreibt GHOTEL neben dem neuen Projekt in München weitere Häuser der Marken ibis, ibis Styles, ibis budget und Novotel.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.