IHG bringt Ruby mit erstem Hotel nach Thailand

| Hotellerie Hotellerie

IHG Hotels & Resorts bringt ihre Marke Ruby nach Thailand. In Bangkok soll 2027 das erste Hotel der Marke im asiatisch-pazifischen Raum eröffnen. Das Haus im Geschäftsviertel Sathorn wird über 184 Zimmer verfügen. Vertragspartner ist die thailändische Immobiliengesellschaft Asset World Corp (AWC).

Das geplante Hotel soll nach dem Konzept der Marke Gestaltung, Musik und lokale Bezüge miteinander verbinden. Vorgesehen seien eine rund um die Uhr geöffnete Bar, abendliche Live-Auftritte sowie Marshall-Lautsprecher in den Zimmern. Gäste sollen außerdem Gitarren ausleihen können. Zur Ausstattung gehörten nach der Beschreibung von IHG außerdem große Betten, Regenduschen und technische Selbstbedienungsangebote. Das Gestaltungskonzept orientiere sich am tropischen Stil des Siam der 1920er-Jahre.

IHG beziffert sein Thailand-Portfolio auf 83 Hotels

Mit dem neuen Vertrag erweitert IHG seine Präsenz in Thailand. Das Unternehmen betreibt dort nach eigenen Angaben 42 Hotels. Weitere 41 Häuser befinden sich in der Entwicklungspipeline. Das Portfolio verteilt sich auf elf Marken und elf Destinationen.

Bangkok sei bereits bei früheren Markteinführungen als erster Standort einer IHG-Marke in Südostasien genutzt worden. Ruby sei die sechste Marke, mit der die Hotelgruppe diesen Weg beschreite. Zuvor hätten Holiday Inn Express, Hotel Indigo, Staybridge Suites, Kimpton und Vignette Collection ihre regionalen Markteintritte in der thailändischen Hauptstadt begonnen.

Ruby plant mehr als 120 Hotels innerhalb der nächsten zehn Jahre

Ruby verfügt nach Angaben von IHG derzeit über mehr als 40 Hotels in Europa und den USA, die bereits geöffnet seien oder sich in der Entwicklung befänden. Für die kommenden zehn Jahre strebe die Marke ein Netz von mehr als 120 Hotels an. Nach dem Start in Bangkok sehe IHG weitere Möglichkeiten für Ruby in städtischen Reisezielen der Region.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG hat ihren Hotelumsatz im dritten Quartal 2026 auf 56,6 Millionen Euro gesteigert. Während die durchschnittliche Zimmerrate zunahm, ging die Auslastung leicht zurück. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr bleibt unverändert.

Seetelhotels meldet einen Erpressungsversuch nach einem Ransomware-Angriff. Das Unternehmen informiert seit dem 14. Oktober im Detail über den Vorfall und legt mögliche Folgen, Gegenmaßnahmen und bestehende Unsicherheiten offen.

BWH Hotels führt seine 18 Hotelmarken unter der internationalen Dachmarke WorldHotels zusammen. Best Western bleibt bestehen. Ab Januar 2027 startet zudem ein gemeinsames Bonusprogramm mit rund 70 Millionen Mitgliedern.

Hyatt hat mit dem Thompson Rome das erste Hotel seiner Marke Thompson Hotels in Italien eröffnet. Das Haus in der römischen Innenstadt verfügt über 69 Zimmer und Suiten sowie drei Gastronomiekonzepte.

Hilton steigerte den Nettogewinn im dritten Quartal 2026 auf 536 Millionen US-Dollar. Zugleich nahm der Hotelkonzern netto 23.000 Zimmer in sein System auf und erhöhte seine Entwicklungspipeline auf 543.100 Zimmer.

Eine Accor-Studie prognostiziert bis 2036 ein Wachstum der touristischen Übernachtungen in Europa um 32 Prozent. Besonders stark soll die internationale Nachfrage in Teilen Osteuropas sowie aus Asien und dem Nahen Osten steigen.

Das Hessnery Hotel in Tallinn wird ab Dezember unter der Marke Adagio Access betrieben. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Accor. Für die Aparthotelmarke ist es der erste Standort in Estland und zugleich das erste Haus in Osteuropa.

Sunday PropTech hat die vollständige Übernahme von Fletcher Hotels mit 170 Häusern vereinbart. Die Investmentgesellschaft wird von Prism unterstützt. Die OYO-Muttergesellschaft ist über Sunday Hotels und Belvilla bereits im deutschen Hotelmarkt vertreten.

Wyndham erwartet, rund 5.000 bis 6.000 Revo-Zimmer im eigenen System zu behalten. Rund 9.100 Zimmer seien bereits ausgeschieden. Bei der ursprünglichen Bestandsgröße nennt die Mitschrift einer Telefonkonferenz unterschiedliche Zahlen. Es kann jedoch von mehr als 20.000 Zimmern ausgegangen werden.

Wyndham meldet vollständige Direktbuchungen samt Bezahlung über Google AI Mode sowie Anwendungen in ChatGPT und Claude. Der Verkehr über die neuen Kanäle sei bislang gering; konkrete Kostenvorteile gegenüber Buchungsportalen bezifferte die Hotelgruppe nicht.