IHG eröffnet erstes Vignette Collection Hotel in Frankreich

| Hotellerie Hotellerie

IHG Hotels & Resorts hat die Eröffnung des ersten Vignette Collection Hotels in Frankreich bekanntgegeben. Nach einer Vereinbarung mit Global Hotels & Resorts (GHR) werden die bestehenden Hotels Tiara Miramar und Tiara Yaktsa in der Küstenstadt Théoule-sur-Mer Teil der Kollektion. Die Eröffnung ist für das Jahr 2026 geplant.

Die beiden Gebäude, eingebettet in die Kulisse des Massif de l'Esterel, bieten einen Blick auf die Côte d'Azur. Geplant sind zahlreiche Highlights wie Michelin-prämierte Gastronomie, private Pools, ein Spa sowie Veranstaltungsflächen für besondere Anlässe. Die Architektur und die historische Ausstrahlung der Anwesen sollen dabei erhalten bleiben.

Mit dem neuen Hotel baut die Vignette Collection ihre Präsenz in Europa weiter aus und schließt sich einer Reihe exklusiver Häuser in Budapest und Liverpool an, die im vergangenen Jahr eröffnet wurden. Global plant die Marke, bis 2034 rund 100 Hotels in ihrem Portfolio zu vereinen. Aktuell umfasst die Kollektion bereits über 50 bestehende oder geplante Häuser weltweit.

Stimmen zur Kooperation

Willemijn Geels, Vice President Development Europa von IHG, betonte die strategische Bedeutung des neuen Projekts: „Die Eröffnung des ersten Vignette Collection Hotels in Frankreich ist ein entscheidender Schritt für unsere Expansion in Europa. Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern bei GHR freuen wir uns darauf, einzigartige Erlebnisse in einer der weltweit begehrtesten Luxusdestinationen zu schaffen.“

Sheikh Mohammed Youssef El Khereiji, Gründer von GHR, zeigte sich ebenfalls begeistert: „Die Riviera bietet den perfekten Rahmen für unser gemeinsames Projekt mit IHG. Wir sind stolz darauf, die historischen Hotels Tiara Miramar und Tiara Yaktsa in ein neues Zeitalter des Luxustourismus zu führen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die TUI Group eröffnet im Mai 2026 mit dem TUI Blue Paro Taktsang ihr erstes Hotel in Bhutan. Das Projekt ist Teil einer Expansionsstrategie, die mehr als 30 neue Hotelvorhaben in Asien umfasst.

Das europäische Hoteltransaktionsvolumen verzeichnet für 2025 ein moderates Wachstum auf 23,6 Milliarden Euro. Während der deutsche Markt mit steigenden Kosten und Pächterinsolvenzen kämpft, gewinnen partnerschaftliche Investmentmodelle und das Luxussegment international an Bedeutung.

Petra Hedorfer hat im Podcast „Zukunft Hotel“ die Aufgaben der Deutschen Zentrale für Tourismus und die Bedeutung internationaler Gäste für Deutschland erläutert. Dabei nannte sie Kennzahlen zu Übernachtungen, Herkunftsmärkten und aktuellen Entwicklungen im Inbound-Tourismus.

Das ehemalige Mercure Hotel am Bielefelder Johannisberg firmiert seit März 2026 als Sunday Hotel unter der Leitung der Prism Group. Während das Personal übernommen wird, plant der Eigentümer Aroundtown Investitionen in die Modernisierung des Hauses.

Der niederländische Hotelbetreiber Fletcher Hotels hat zum 1. April 2026 das Parkhotel Olsberg-Winterberg in Deutschland übernommen. Das teilte das Unternehmen mit. Mit der Übernahme stieg die Zahl der Häuser in Deutschland auf 25 Hotels.

Das Leonardo Köln hat seine dreimonatige Modernisierung abgeschlossen und bietet nun 165 renovierte Zimmer sowie erweiterte Tagungskapazitäten an. Die Investition am Standort Köln umfasst zudem die Neugestaltung der Gastronomie- und Fitnessbereiche.

Die Berufungsinstanz der niederländischen Werbekodex-Kommission hat im Verfahren um die Verwendung von Hotelsternen auf Online-Buchungsplattformen eine richtungsweisende Entscheidung getroffen.

Die niederländische Berufungsinstanz hat eine frühere Empfehlung gegen Booking.com bestätigt. Nach der Entscheidung muss die Plattform klarer darauf hinweisen, wenn Hotels in den Niederlanden die angezeigten Sterne unter Umständen selbst festgelegt haben.

Die Odyssey Hotel Group übernimmt mit dem Moxy und dem AC Hotel am Humboldthain Park ihre ersten zwei Häuser in Berlin. Der Zuwachs von 233 Zimmern ist Teil einer Expansionsstrategie, die eine Vergrößerung des Portfolios auf 8.000 Zimmer bis zum Jahr 2028 vorsieht.

Es sollte ein schickes Hotel in einer historischen Fabrik in Augsburg werden. Doch für mehr als 100 Anleger wurde es zum Albtraum. Nun hat ein Gericht die Verantwortlichen reihenweise verurteilt.