IHG-Hotels in Russland bleiben geöffnet

| Hotellerie Hotellerie

Hotels in Russland, die unter den Marken der IHG Group operieren, bleiben zunächst geöffnet. Wie das Unternehmen mitteilte, werden die Häuser im Rahmen langfristiger Management- oder Franchisevereinbarungen mit unabhängigen Drittunternehmen betrieben. 

"Wir sind zutiefst traurig über die humanitäre Krise infolge des Krieges in der Ukraine. Wir haben bereits die Aussetzung zukünftiger Investitionen, Entwicklungsaktivitäten und Neueröffnungen von Hotels in Russland angekündigt. Wir beabsichtigen, in absehbarer Zeit keine Investitions- oder Entwicklungsaktivitäten aufzunehmen. Wir haben auch unser Firmenbüro in Moskau geschlossen. Diese Schritte folgten bedeutenden Spenden an unsere humanitären Wohltätigkeitspartner und der Verpflichtung, mit Hotelbesitzern in anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um Flüchtlinge zu beherbergen", so das offizielle Statement. 

Hotels der Marke IHG in Russland würden im Rahmen komplexer langfristiger Management- oder Franchisevereinbarungen mit unabhängigen Drittunternehmen betrieben, denen die Hotels gehören. Angesichts der zunehmenden Herausforderungen bei der Geschäftstätigkeit in Russland würden diese Verträge weiterhin geprüft und Gespräche mit den Eigentümern geführt. Dies sei jedoch ein komplizierter Prozess und werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

"Wir tun weiterhin alles, um unsere Teams in den Hotels in der Ukraine und in Russland zu unterstützen, die von dieser Situation betroffen sind. Zudem werden wir Gewinne aus Russland spenden, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.