IHG-Hotels in Russland bleiben geöffnet

| Hotellerie Hotellerie

Hotels in Russland, die unter den Marken der IHG Group operieren, bleiben zunächst geöffnet. Wie das Unternehmen mitteilte, werden die Häuser im Rahmen langfristiger Management- oder Franchisevereinbarungen mit unabhängigen Drittunternehmen betrieben. 

"Wir sind zutiefst traurig über die humanitäre Krise infolge des Krieges in der Ukraine. Wir haben bereits die Aussetzung zukünftiger Investitionen, Entwicklungsaktivitäten und Neueröffnungen von Hotels in Russland angekündigt. Wir beabsichtigen, in absehbarer Zeit keine Investitions- oder Entwicklungsaktivitäten aufzunehmen. Wir haben auch unser Firmenbüro in Moskau geschlossen. Diese Schritte folgten bedeutenden Spenden an unsere humanitären Wohltätigkeitspartner und der Verpflichtung, mit Hotelbesitzern in anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um Flüchtlinge zu beherbergen", so das offizielle Statement. 

Hotels der Marke IHG in Russland würden im Rahmen komplexer langfristiger Management- oder Franchisevereinbarungen mit unabhängigen Drittunternehmen betrieben, denen die Hotels gehören. Angesichts der zunehmenden Herausforderungen bei der Geschäftstätigkeit in Russland würden diese Verträge weiterhin geprüft und Gespräche mit den Eigentümern geführt. Dies sei jedoch ein komplizierter Prozess und werde einige Zeit in Anspruch nehmen.

"Wir tun weiterhin alles, um unsere Teams in den Hotels in der Ukraine und in Russland zu unterstützen, die von dieser Situation betroffen sind. Zudem werden wir Gewinne aus Russland spenden, um die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.