IHG startet „Low Carbon Pioneers“-Programm

| Hotellerie Hotellerie

IHG Hotels & Resorts (IHG) hat den Start seines „Low Carbon Pioneers“-Programms bekanntgegeben, das energieeffiziente Hotels zusammenbringt, die vor Ort keine fossilen Brennstoffe verbrennen und auf erneuerbare Energien setzen.

Diese Gruppe soll IHG dabei helfen, Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu testen, zu lernen und Ergebnisse zu teilen. Ziel ist es, andere Hotels zu inspirieren, dem Programm beizutreten und die Einführung von Kohlenstoffreduktionsmaßnahmen im gesamten IHG-Portfolio zu fördern. Die ersten „Low Carbon Pioneer“-Hotels sind das Holiday Inn Express Madrid Airport, das Iberostar Waves Cristina sowie das Kimpton BEM Budapest

Jedes „Low Carbon Pioneer“ Hotel setzt auf nachhaltige Lösungen wie Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser und vollständig elektrische Küchen. Zudem verfügen alle über anerkannte Nachhaltigkeitszertifikate wie beispielsweise Green Key oder Gebäudestandards wie LEED, BREEAM oder EDGE. Zur Überwachung der Energiedaten nutzen die Hotels die Umweltplattform Green Engage von IHG.

Elie Maalouf, CEO von IHG Hotels & Resorts, sagt: „Wir freuen uns, unser „Low Carbon Pioneers“-Programm zu starten. Dies ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Um Veränderungen im großen Maßstab zu erreichen, benötigen wir jedoch auch die Unterstützung der Regierungen, etwa durch besseren Zugang zu erneuerbaren Energien und finanzielle Anreize für Hotelbesitzer.“

Für Hotelbesitzer bietet das Programm unter anderem eine bessere Anpassung an Umweltvorschriften und Zugang zu grünen Finanzierungen. Gäste, die nach nachhaltigeren Aufenthalten suchen, können über die Buchungskanäle von IHG Hotels finden, die als kohlenstoffarm oder „low-carbon ready“ gekennzeichnet sind. Diese Hotels sind besonders attraktiv für Firmenkunden, die ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen möchten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?