In Dubai soll gigantisches Hotel in Mondform entstehen

| Hotellerie Hotellerie

In Dubai soll ein spektakuläres Hotel gebaut werden. Geplant ist eine 224 Meter hohe Herberge, die aussehen soll wie der Mond: Kostenpunkt: Fünf Milliarden Dollar. Weitere „Moon World Resorts“ sind in Las Vegas und an zwei weiteren Destinationen geplant.

Die Details zu dem spektakulären Bauwerk klingen beeindruckend. Wie die Planer mitteilen, soll der Umfang des „Mondes“ 622 Meter betragen, die Höhe wird mit 224 Meter angegeben. Im inneren des künstlichen Trabanten soll es dann Fitnesscenter, Wellnessbereiche, Theater, mehrere Restaurants, Nachtclub sowie ein Casino geben. Die Zimmer sollen mit hochwertigen Materialien, modernem Design und Technik auf dem neuesten Stand punkten. Insgesamt soll der Mond bis zu 4.000 Zimmer beherbergen. Außerdem seien, einem Instagram-Postings des Unternehmens zufolge, auch 300 käuflich zu erwerbende Sky Villen geplant, die ihre Eigentümer zu Mitgliedern in einem exklusiven Privatclub machen würden. 

Ferner soll es die Möglichkeit geben, auf die Oberfläche des künstlichen „Mondes“ zu gelangen. Mit einem Shuttle sollen die Gäste auf den Trabanten transportiert werden. Dort angekommen können die Gäste die dem Mond nachempfundene Oberfläche dann mit „Mondbuggys“ erkunden. Der Eintritt zu „Moon“ soll kostenfrei sein, aber das Haupterlebnis, ein Ausflug zur „Mondkolonie“, soll mit 500 Dollar bepreist werden.

Sandra G. Matthews und Michael R. Henderson, Mitbegründer der Moon World Resorts Inc., sagen dem Österreichischen Standard, dass man das Projekt nicht als „Themenpark“ missverstanden wissen. Es sei vielmehr ein „integriertes, anspruchsvolles, modernes und einzigartiges Destination-Resort, das sich auf die nächste Generation von Architektur, Ingenieurwesen, Design, Kunst und Technologie konzentriert“. 

Das Projekt richte sich an diejenigen, die an einem authentischen Weltraumtourismus zu einem erschwinglichen Preis teilnehmen möchten“, sagte Henderson gegenüber dem Robb Report. Der Mond könne jährlich 2,5 Millionen Gastastronauten auf seiner Oberfläche beherbergen. Und: Selbstverständlich werde die Mondkugel nachts beleuchtet, um die Phasen des echten Mondes zu imitieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.