In Schliersee soll das "begehrenswerteste Hotel Deutschlands" entstehen

| Hotellerie Hotellerie

Ein neues Hotel könnte bald im bayerischen Schliersee gebaut werden, um den in die Jahre gekommenen Schlierseer Hof zu ersetzen. Dazu präsentierte die Familie De Alwis, Inhaber des Schlierseer Hofs und des Appartement Hauses "die Kuh am See", zusammen mit einem Planungsbüro aus Salzburg nun im Schlierseer Gemeinderat ihre veränderten Neubaupläne.

„Wir sind Investor, Betreiber, Familie und Nachfolger – alles in einer Hand. Das ist eine Traumsituation für jede Gemeinde“, so Walter de Alwis laut Merkur.de. Sein Sohn Marcel hat jedenfalls große Pläne: „Wir wollen nicht das beste Hotel werden, nicht das teuerste Hotel, sondern ganz klar das begehrenswerteste Hotel Deutschlands werden!“, sagte er laut Merkur.

Zusammen mit regionalen Partnern möchte er zudem einen zusätzlichen Treffpunkt für die Schlierseer kreiert, so zum Beispiel einen Dorfladen in der Lobby. Sie bräuchten ein außergewöhnliches Hotel mit einem guten Namen für Schliersee. Dies sei auch für die Gewinnung der Mitarbeiter wichtig.

Das fünfgeschossige Hotel für über 30 Millionen Euro soll über 116 Zimmer, ein ein a-la-carte-Restaurant mit Biergarten sowie einen Wellnessbereich mit Ayurveda-Innenhof, Pools und Saunen verfügen. 75 Prozent der Fläche im Erdgeschoss soll den Planungen zufolge auch für Nicht-Hotelgäste nutzbar sein.

Der Bürgermeister möchte nun eine öffentliche Diskussion führen, da das Projekt ortsbild- und wirtschaftlich prägend sein werde. Einige Gemeinderäte finden das Hotelprojekt zudem zu groß und nicht ins Ortsbild integriert. Am Ende überwog jedoch die Zustimmung und das Projekt kann in die nächste Runde gehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.

Der neue HotelHub Index zeigt für das erste Quartal einen weltweiten Anstieg der Hotelraten, wobei europäische Städte wie Mailand besonders hohe Zuwächse verzeichnen. Geschäftsreisende reagieren mit kürzeren Aufenthalten und dem Ausweichen auf günstigere Standorte.

Der Hotelverband Deutschland hat seinen aktuellen Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2026“ veröffentlicht. Die Publikation analysiert die wirtschaftliche Entwicklung sowie zentrale Kennzahlen der Hotellerie und bietet Hoteliers damit eine wichtige Orientierung für Marktanalysen, betriebliche Entscheidungen und die Einschätzung aktueller Branchentrends.

Die Apartment-Marke Smartments hat ihr Haus im Berliner Prenzlauer Berg nach einer Renovierungsphase wiedereröffnet. Neben neuen Zimmerkategorien für Familien setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Gastgeber und ein multifunktionales Lobbykonzept.

Im Xperience Quartier in Taufkirchen bei München entstehen neben Büroflächen auch ein Hotel und Tagungsbereiche. Nach Angaben von Art-Invest Real Estate hat Hensoldt bereits den kompletten Bürobauteil des Projekts angemietet.

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.