Intercontinental Hotels Group (IHG) steigert Umsatz

| Hotellerie Hotellerie

Die InterContinental Hotels Group konnte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2019 um acht  Prozent auf 2,28 Milliarden US-Dollar steigern. Der operative Gewinn stieg gleich um 14 Prozent auf 457 Millionen US-Dollar. Die Verschuldung der britischen Hotelkette liegt bei 2,85 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,2 Milliarden US-Dollar).

In Kontinentaleuropa stieg der RevPAR im ersten Halbjahr um drei Prozent (Q2: plus vier Prozent). In Frankreich ging RevPAR um ein Prozent zurück, wobei die Performance durch soziale Unruhen in Paris beeinträchtigt wurde. Im zweiten Quartal gelang dort ein Wachstum von einem Prozent, das von der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft und der Pariser Luftfahrtschau getragen wurde. Deutschland stieg RevPAR um vier Prozent im ersten Quartal und fünf Prozent im zweiten Quartal, unterstützt durch einen günstigen Messekalender.

„Vor achtzehn Monaten haben wir eine Reihe von strategischen Initiativen ergriffen, um eine Beschleunigung des Wachstums auf ein neues Niveau zu bringen. In einem langsameren RevPAR-Wachstumsumfeld haben wir bedeutende Fortschritte gemacht und im ersten Halbjahr eine Rekordzahl von Zimmern eröffnet, die ein Wachstum um 5,7 Prozent ermöglicht haben. Das ist unsere beste Leistung seit über einem Jahrzehnt, wobei das zukünftige Wachstum durch unsere höchste Anzahl neuer Vertragsunterzeichnungen gestützt wird.“, sagte Keith Barr, Chief Executive Officer.

Unter der Intercontinental Hotels Group (IHG) gehören Hotelmarken wie InterContinental, Crowne Plaza, Hotel Indigo, Holiday Inn, Holiday Inn Express, Staybridge Suites oder auch Candlewood Suites. Das Unternehmen betreibt über 5.700 Hotels betrieben sowie über 400.000 Mitarbeiter beschäftigt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das frühere Wyndham Grand Salzburg tritt künftig unter der Marke Radisson Blu auf. Das Haus verfügt über 262 Zimmer und 1.785 Quadratmeter Veranstaltungsfläche und positioniert sich verstärkt im Tagungs- und Geschäftsreisemarkt.

Die DSR Hotel Holding eröffnet am 6. Juli 2026 das neue Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen mit 69 Zimmern im ehemaligen Reindl's Partenkirchner Hof. Das neue Haus ist ab sofort buchbar und erweitert das Alpen-Portfolio des Unternehmens.

Das Hotel Gut Ising am Chiemsee investiert in den Bau von zwei neuen Wohngebäuden für seine Angestellten. Bis Oktober entstehen insgesamt 37 Einheiten mit 60 Betten sowie verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen für Auszubildende und Fachkräfte.

Das Webers Hotel im Essener Ruhrturm wird künftig von Signo Hospitality betrieben und schließt sich der Accor-Gruppe an. Ab Ende 2026 sind umfassende Renovierungsarbeiten und ein Markenwechsel des Hauses mit 137 Zimmern geplant.

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.