InterContinental: Luxus im Steinbruch 

| Hotellerie Hotellerie

Zum Ende des Jahres wird die InterContinental-Gruppe das Shanghai Wonderland eröffnen Das Luxushotel ist wirklich spektakulär: Das Haus liegt in einem ehemaligen Steinbruch im Südwesten Shanghais. Von 18 Stockwerken befinden sich nur zwei Etagen oberhalb der Erdoberfläche. 

Weitere 16 liegen unterhalb, zwei davon sogar unter Wasser. Auf einer Fläche von mehr als 61.000 m2 hat das Hotel 336 Zimmer und Suiten, ausgestattet mit Balkonen, von denen Gäste den Blick auf die Wasserfälle der umgebenden Steinklippen genießen können.

Bei der Planung dieses einzigartigen Gebäudes setzte die InterContinental Hotels Group bewusst nicht auf die in der Region traditionelle Wolkenkratzer-Architektur. Stattdessen soll die Nobelherberge zeigen, wie Raumgewinnung unter der Erde gelingen kann, und bindet zugleich die natürlichen Gegebenheiten des Steinbruchs mit ein.

Mit Ebenen, die bis zu 88 Meter unter der Erde liegen, schafft das Hotel eine neue Verbindung zwischen Stadt und Natur. So wird ein verlassener Steinbruch zum Kleinod abseits der Großstadt. Auch in Shanghai boomt der Tourismus, die Besucherzahlen steigen. Neue Lösungen für effiziente Raumnutzung sind gerade hier besonders gefragt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.

Google startet Hotelbuchungen direkt im KI-Modus seiner Suche. Zum Start in den USA sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG und Marriott eingebunden. Nutzer können Hotels im KI-Modus auswählen und die Buchung über Google Pay abschließen. Inzwischen sind auch weitere Einzelheiten zu Ranking, Werbung, Datenweitergabe und technischer Anbindung bekannt.

Thüringens Übernachtungszahlen sind im ersten Halbjahr 2026 nahezu stabil geblieben. Während Hotels mehr Übernachtungen verzeichneten, gingen die Zahlen bei Gasthöfen, Pensionen und Campingplätzen zurück.