Interspa-Gruppe übernimmt Hotel Lamm in Baiersbronn – Ausbau zum Resort geplant

| Hotellerie Hotellerie

Die Interspa-Gruppe aus Stuttgart übernimmt zum 1. Mai das traditionsreiche Hotel Lamm im Baiersbronner Teilort Mitteltal. Der Betrieb des Hotels wird ohne Unterbrechung fortgeführt, das gesamte Personal wurde übernommen.

Die neue Eigentümerin plant umfassende Investitionen und Erweiterungen am Standort. Ziel ist es, das Hotel Lamm zu einem exklusiven Resort auszubauen. Im Rahmen dieser Weiterentwicklung soll die Zahl der Gästebetten auf über 200 erhöht werden.

„Die wunderschöne Lage und das bereits etablierte Angebot des Hotel Lamm bieten eine ausgezeichnete Grundlage für unser weiteres Wachstum. Es ist unser Ziel, diesen Standort gezielt weiterzuentwickeln und zu einem kleinen, feinen Resort auszubauen“, sagt Interspa-Chef Volker Kurz.

Bereits vorhandene, aber bislang nicht genutzte Flächen im Bestand des Hotels sollen erschlossen werden. Darüber hinaus ist ein Neubau mit 36 Zimmern geplant, der in moderner, nachhaltiger Holzbauweise errichtet wird – ein Standard, den die Interspa-Gruppe nach eigenen Angaben in all ihren Projekten verfolgt. Ergänzt werden soll das Angebot durch Chalets, die rund um einen neu entstehenden Natursee angeordnet werden. Damit könnten künftig alle Übernachtungskategorien am Standort angeboten werden.

Die Interspa-Gruppe ist Betreiberin mehrerer Freizeitbäder, Thermen, Fitnessclubs und Hotels, unter anderem in Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. Zum Unternehmensverbund gehören unter anderem die „Solemar“-Therme in Bad Dürrheim, die „Avendi“-Hotels sowie Fitnessstudios unter dem Namen „Pfitzenmeier“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.