Joint Venture startet Bau für neues Premier Inn in Hamburg

| Hotellerie Hotellerie

Ein Joint Venture aus der Reiß & Co. Gruppe und der PEG Projektentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH hat mit den Bauarbeiten für ein neues Premier Inn Hotel in der Hamburger Adenauerallee begonnen. Auf einem 3.800 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs entsteht bis Mitte 2028 das achte Haus der Hotelmarke in der Hansestadt. Das Gebäude umfasst insgesamt 296 Zimmer und eine Gesamtfläche von rund 10.000 Quadratmetern.

Langfristiger Mietvertrag mit künftigem Betreiber

Zuvor hatten die Projektpartner nach eigenen Angaben einen langfristigen Mietvertrag mit dem künftigen Betreiber unterzeichnet. Die Fertigstellung des Großprojekts ist für Mitte des Jahres 2028 terminiert. Die Projektverantwortlichen erklären zu dem Meilenstein, dass das Vorhaben ein klares Bekenntnis zur Attraktivität des Hamburger Hotelmarktes darstelle.

Auch die Betreiberseite teilt mit, dass Geschäftsreisende und Städtetouristen von dem neuen Angebot sowie der zentralen Anbindung profitieren werden. Das Unternehmen verweist in diesem Zusammenhang auf einen starken Hotelmarkt in der Hansestadt und sieht weiterhin großes Wachstumspotenzial für die Marke in der Region.

Bayern LB übernimmt Finanzierung

Für die architektonische Planung des Hotelneubaus zeichnet das Architekturbüro RKW Architekten verantwortlich. Als Generalunternehmer für die anstehenden Bauarbeiten wurde die Köster GmbH beauftragt, während die Bayern LB die Finanzierung des Vorhabens absichert. Die offizielle Grundsteinlegung für das Bauprojekt ist für den Herbst des laufenden Jahres 2026 terminiert.

In Deutschland zählt die Hotelmarke mit 74 laufenden Hotels in zentralen Lagen zu den größten Akteuren im Budget-Bereich. In Wien ist die Gruppe bisher mit einem Hotel vertreten. Allein im laufenden Geschäftsjahr eröffnet die Marke nach eigenen Angaben 12 Häuser.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.