Jordan’s Untermühle mit neuer Rezeption und Tagesbar

| Hotellerie Hotellerie

Nach achtmonatiger Umbauzeit bei geöffnetem Hotelbetrieb lockt Jordan’s Untermühle in Köngernheim ab sofort mit neuer Rezeption und Tagesbar. Hierfür hat Gastgeberfamilie Jordan ihr Ensemble aus drei Fachwerkgebäuden mit Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert um einen Neubau ergänzt.

Das Genusshotel, wartet jetzt mit einer modern interpretierten Scheune, in der sich nun der Empfangsbereich mit integrierter Tagesbar sowie eine Lounge mit Terrasse finden. Große, bodentiefe Fensterfronten eröffnen den Blick auf die umliegenden Weiden und Pferdekoppeln und schaffen eine freundliche, lichtdurchflutete Atmosphäre, die zum Ankommen und Verweilen einlädt.

Urige Buche-Holzbalken und das schlichte Interieur mit Beige- und Naturtönen setzen das Design des Bauwerks in Szene. Dabei wird das ländlich-moderne Erscheinungsbild aus Glas und Fachwerk  von bewusst platzierten Farbtupfern und sorgsam ausgewählten Einrichtungsgegenständen wie kunstvollen Lampen und Vasen ergänzt.

Neben dem Rezeptionstresen und Holzelementen wie einem Weinregal, die von einem Tischler handgefertigt wurden, ist der zentral gelegene, freistehende Kamin ein echter Hingucker.   

Für das Bauvorhaben zeichnet erneut das Architekturbüro Thurner Generalplanung aus Saalfelden im Salzburger Land verantwortlich. „Das neue Fachwerkgebäude vereint die wundervolle Bestandsarchitektur mit zeitgemäßem Komfort“, beschreiben die österreichischen Architekten ihr aktuelles Projekt. „Thurner hat uns bereits beim ersten großen Anbau 2018 mit seiner avantgardistischen Linie und hellen Raumgestaltung überzeugt. Trotz der Weiterentwicklung wird die Tradition aufrechterhalten und wir freuen uns sehr, dass wir unsere Gäste genauso herzlich wie bisher, aber nun in einem deutlich luftigeren und schöneren Setting begrüßen dürfen.“ so Gastgeber Niclas Jordan.

In Jordan’s Untermühle steht den Gästen,  entsprechend der Lage mitten in Rheinhessen, dem größten Weinanbaugebiet Deutschlands, eine große Auswahl an regionalen Weinen und Spirituosen zur Verfügung. Diese umfasst Klassiker wie Riesling, Silvaner, Spät- und Grauburgunder, aber auch den Signature Cocktail MühlenGEIST, eine fruchtige Mischung aus Himbeerpüree, Limettensaft, Ginger Ale und Waldhimbeergeist. Alternativ finden sich unter anderem Traubensaft, ein alkoholfreier Traubensecco und Bier vom Fass auf der Karte. 

Das Wellness- und Genusshotel Jordan’s Untermühle wird seit 2005 von der Gastgeberfamilie Jordan betrieben. Mit dem Kauf der drei historischen Fachwerkgebäude und der alten Mühle aus dem 17. Jahrhundert haben sich Martina und Gerhard Jordan einen Traum verwirklicht. Detailverliebt renovierten sie es zu einem Vier-Sterne-Superior-Hotel und ergänzten das Ensemble um einen modernen Anbau. Inzwischen gilt das Haus als eine der feinsten Hoteladressen der Region und wird von Sohn Niclas geleitet. Mit 45 Doppelzimmern und Suiten im eleganten Landhausstil und dem großzügigen Herz & Rebe Spa lockt es vor allem Weinliebhaber, Paare und Aktivreisende an. Feinschmecker werden von Gastgebertochter und Küchenchefin Luisa Jordan im Gourmet-Restaurant Lu’s Bunter Genuss verwöhnt. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.