Jufenalm mit 42 Meter langem Infinity-Pool und erweitertem Angebot

| Hotellerie Hotellerie

Die Jufenalm, ein Hotel auf 1.150 Metern Höhe in Maria Alm in Österreich, befindet sich derzeit in einer umfassenden Umgestaltungsphase. Die Familie Rohrmoser, Eigentümer der Jufenalm, investiert in das Hotel und präsentiert einen neuen 42 Meter langer Infinity-Pool, einen vergrößerten Spa-Bereich und neue Wohneinheiten.

Der Infinity-Pool bietet einen Ausblick auf das Steinerne Meer. Der erweiterte Spa-Bereich, genannt „Cloud Nine“, umfasst eine spiegelverglaste Panorama-Sauna, ein Kräuterdampfbad sowie Ruheräume und Relax-Plateaus im Grünen.

Gastgeberin Stefanie Rohrmoser kommentierte die Veränderungen: „Wir wollten die Jufenalm nicht verändern – sondern vertiefen. Unsere Gäste haben sich mehr Raum für Ruhe und Weite gewünscht. Wir haben zugehört und etwas geschaffen, das nicht nur schön aussieht, sondern sich richtig anfühlt.“

Die Jufenalm wurde um acht neue Wohneinheiten erweitert, womit sich die Gesamtzahl der Zimmer und Suiten auf 38 erhöht. Zu den neuen Kategorien gehören die Sky Suite mit Bergblick, die Pool Suite in Wassernähe und die Gartensuite mit Blick ins Grüne. Die Gestaltung der neuen und renovierten Einheiten integriert Naturmaterialien wie Leinen, Rattan und Stein sowie Altholz, kombiniert mit einer dezenten Farbpalette.

Auch der Restaurantbereich wurde umgestaltet. Die ehemalige „Hirschalm“ wurde zu „The Nightwood“ umfirmiert, einem Bereich, der den „Boho-Stil“ im Interieur aufgreifen soll und dunkle Holzakzente sowie Lichtinstallationen bietet. Dieser Bereich ist bereits fertiggestellt und zugänglich.

Das Hotel hat zudem neue „Signature-Angebote“ eingeführt, darunter „Floating Breakfast“ im Pool, individuelle Behandlungen, „Sunrise Flow“ im Infinity-Pool vor der Öffnung und „Moonlight Flow“ zu speziellen Anlässen.

Die Initialzündung für die Erweiterung war die notwendige Versetzung eines Tiny Houses auf dem Gelände aufgrund geänderter Vorschriften. Stefanie Rohrmoser dazu: „Diese kleine Veränderung hat uns inspiriert, nochmal ganz neu zu denken. Heute wissen wir: Es war der erste Schritt in eine neue Ära.“ Die Umbauarbeiten, die im April begonnen hatten, wurden Ende August abgeschlossen.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.