Jumeirah Burj Al Arab wird erstmals renoviert

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel Jumeirah Burj Al Arab in Dubai steht vor einer umfassenden Renovierung, für die eine Gesamtdauer von 18 Monaten veranschlagt ist. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde der französische Innenarchitekt Tristan Auer mit der gestalterischen Leitung betraut. Es handelt sich um die erste großangelegte Restaurierung des Gebäudes seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1999. Das Bauwerk, dessen Silhouette einem Segel nachempfunden ist, beherbergt insgesamt 198 Suiten.

Tristan Auer übernimmt gestalterische Verantwortung

Nach Angaben des Betreibers zeichnet sich die bisherige Innenausstattung des Hauses durch die Verwendung von Marmor, Blattgold und Kristallen aus. Der nun beauftragte Architekt Auer wurde für seine bisherigen Arbeiten bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2023 für die Restaurierung des Carlton Cannes. Laut Mitteilung betont Auer die Bedeutung der Aufgabe, das Erbe dieses Wahrzeichens mit Sorgfalt weiterzuführen. Er bezeichnet die Beauftragung als Privileg und Verantwortung, da es die erste Restaurierung einer Immobilie dieses Kalibers in Dubai sei.
 

Architektonisches Erbe im Mittelpunkt

Das Restaurierungsprogramm soll ein neues Kapitel in der Geschichte des Hauses markieren. Thomas B. Meier, Hauptgeschäftsführer von Jumeirah, erklärt hierzu, dass das Objekt seit über 25 Jahren für einen bestimmten Standard in der Luxushotellerie stehe. Ziel der Maßnahmen sei es, das Erbe der Immobilie sorgfältig zu bewahren. Das Hotel wird innerhalb der Unternehmensgruppe als Teil einer limitierten Kollektion geführt, die durch gestalterische Besonderheiten definiert wird.

Die Arbeiten am Jumeirah Burj Al Arab sind auf einen Zeitraum von 18 Monaten angelegt. Dabei soll der Betrieb durch eine phasengerechte Umsetzung der Maßnahmen aufrechterhalten werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.