Kein Fünf-Sterne-Hotel im Schwarzwald: Chinesen lassen Großprojekt platzen

| Hotellerie Hotellerie

Lange haben die Menschen in Bad Rippoldsau-Schapbach auf den Umbau der ehemaligen Kurklinik gewartet. Jetzt ist klar: Der Umbau zum Fünf-Sterne-Hotel ist geplatzt. Die chinesische Investorengruppe bietet das Objekt wieder zum Verkauf an.

Die Schwarzwaldklinik lag lange in einem Märchenschlaf. In den letzten Jahren stand die ehemalige Kurklinik leer. Die Hoffnung der Bevölkerung war daher groß, als die chinesische Investorengruppe um Yurong Chen aus Hong Kong 2015 das Areal gekauft hat. Nur ein Jahr später kündigten sie an, dort ein 5-Sterne-Spa-Hotel errichten zu wollen. 60 Millionen Euro wollten sie laut schwarzwaelder-bote.de in das Projekt investieren. Daraus wird nun nichts mehr. „Das Unternehmen will sich in Zukunft vorrangig auf Projekte in China konzentrieren“, heißt es in einer Pressemitteilung, die schwarzwaelder-bote.de zitiert. Warum es zu dem Kurswechsel gekommen ist und wie es nun mit dem Areal weiter geht, bleibt unklar. 

Fest steht, dass das Areal wieder zum Verkauf angeboten wird. Zu dem 75.000 Quadratmeter großen Gelände gehört nicht nur die 30.000 Quadratmeter große Klinik, sondern auch drei hauseigene Mineralwasserquellen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Belgischen Pairi Daiza-Zoo schlafen Gäste direkt bei den Tieren

Der belgische Erlebniszoo Pairi Daiza bietet seinen Gästen die Möglichkeit, direkt am Tiergehege zu übernachten. Die 100 Gästezimmern geben einen einmaligen Blick auf Walrosse, Eisbären und Wölfe frei. Nur eine dünne Scheibe trennt die Gäste von den wilden Tieren.

Rassismus-Debatte: Augsburger «Drei Mohren» nennt in «Maximilian’s Hotel» um

Nach jahrelangen Diskussionen über den Hotelnamen wird sich Augsburgs bekanntestes Luxushotel «Drei Mohren» umbenennen. Das Haus werde künftig «Maximilian’s Hotel» heißen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Accor mit 1,5 Milliarden Euro Verlust - Sparplan angekündigt

Der französische Hotelketten-Konzern Accor ist im ersten im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Die Gruppe habe in dem Zeitraum einen Nettoverlust von 1,5 Milliarden Euro verzeichnet, teilte Accor mit und kündigte einen millionenschweren Sparplan an.

Corona-Ausbruch in St. Wolfgang unter Kontrolle

Der Corona-Ausbruch im österreichischen Touristenort St. Wolfgang ist nach Einschätzung der Behörden unter Kontrolle. Die Zahl der bekannten Fälle erhöhte sich seit Anfang der Woche nur noch um einen auf 79. Die Zahl der betroffenen Betriebe in der Gemeinde blieb unverändert bei 18.

Kull und Weinzierl verkaufen Louis-Hotel in München an Zech

Die Münchner Hotel- und Gastro-Unternehmer Rudi Kull und Albert Weinzierl verkaufen den Betrieb des Louis-Hotels am Viktualienmarkt in München an den Investor Kurt Zech. Die Süddeutsche spricht von einem „Befreiungsschlag“.

Bundesgerichtshof lässt „Pro-Booking-Beschluss“ des OLG Düsseldorf keine Rechtskraft zukommen

Der Bundesgerichtshof hat die rechtliche Wirksamkeit eines Beschlusses mit großer Tragweite für die Hotellerie vorerst kassiert. Das Oberlandesgereicht in Düsseldorf hatte 2019 die engen Ratenparitätsklauseln von Booking.com für erforderlich und verhältnismäßig erklärt. Dagegen hatte das Bundeskartellamt Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof eingelegt. Der BGH hat die Rechtsbeschwerde nun zugelassen.

Serviced-Apartment-Marke Stayery kommt 2023 nach Stuttgart

Die Serviced-Apartment-Marke Stayery eröffnet ihr erstes Haus in Süddeutschland. Stayery hat einen Mietvertrag für das „Kienzle Areal“ mit 153 Einheiten in zentraler Lage an der Mercedesstraße 9 in Stuttgart-Bad Cannstatt abgeschlossen.

Booking.com streicht weltweit tausende Stellen

Das Buchungsportal Bbooking.com will sich von tausenden Mitarbeitern trennen. Bis zu 25 Prozent der insgesamt 17.500 Mitarbeiter könnten betroffen sein, teilte das Unternehmen mit. Der Plattformbetreiber hatte vom niederländischen Staat kürzlich noch 61 Millionen Euro an Hilfe bekommen.

Motel One-Geschäftszahlen: Zuversicht trotz hoher Verluste

Im zweiten Quartal 2020 musste Motel One erstmals in seiner Firmengeschichte einen Verlust hinnehmen. Nach Zinsen, Abschreibungen und Steuern verzeichnet die Budget-Design-Hotelgruppe nach einem Plus im Vorjahr insgesamt einen Verlust von 51 Millionen Euro.

B&B-Hotels mit neuem Barkonzept

Die B&B-Hotels gestalten ihre Hotellobbys um und präsentieren ein neues Barkonzept. Dabei ist Bar ist zukünftig direkt an die Rezeption angeschlossen. Getränke und Snacks werden angeboten.