Kempinski-Hotel in Gravenbruch wechselt zu Hilton

| Hotellerie Hotellerie

Seit Ende Juli ist Kempinski nicht mehr Betreiber des Luxushotels in Gravenbruch in der Nähe des Frankfurter Flughafens. Jetzt steht fest, wer zukünftig das Management des Hauses übernimmt: Die Herberge wechselt zu Hilton.

Das Hotel, wird in den kommenden Monaten bei laufendem Betrieb in allen Zimmern und öffentlichen Bereichen renoviert. Gästen stehen die 225 Zimmer aber bereits wieder aber Oktober 2024 zur Verfügung.

Der Gebäudekomplex gehört seit zehn Jahren der Unternehmerfamilie Mashali aus Großbritannien.

Kempinski hatte das Fünf-Sterne-Haus seit 1976 betrieben. Stammgäste waren die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ebenso wie Politiker und Unterhaltungs-Stars wie zuletzt der britische Sänger Harry Styles oder vor ihm die Rolling Stones. 

Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President, Development EMEA, Hilton, sagte: „Mit mehr als 60 Hotels, die entweder in Betrieb oder in der Entwicklung sind, ist Deutschland weiterhin ein strategischer Schlüsselmarkt für Hilton, und wir freuen uns, unser Portfolio in Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Allsco Gravenbruch Hotelbetriebsgesellschaft mbH weiter auszubauen. Mit dieser Unterzeichnung eröffnen wir unser neuntes Hotel in diesem wichtigen Geschäfts- und Verkehrsknotenpunkt unter vier unserer marktführenden Marken, was die große Nachfrage von Reisenden mit mehr als 10 Millionen Übernachtungen allein im letzten Jahr in der Stadt belegt. Mit der Ankündigung dieser beeindruckenden Immobilie auf dem Lande, die eine Vielzahl von Einrichtungen für Freizeit- und Geschäftsreisende bietet, freuen wir uns darauf, noch mehr Gäste in Frankfurt begrüßen zu dürfen.“

Moris Mashali, Geschäftsführer der Allsco Gravenbruch Hotelbetriebsgesellschaft mbH, sagte: „Wir freuen uns, erneut mit Hilton zusammenzuarbeiten, um das nächste Kapitel in der Geschichte dieses einzigartigen historischen Gebäudes zu schreiben, und wir freuen uns darauf, alle unsere Ideen zusammenzubringen, um das Hotel für unsere Gäste noch besser zu machen. Dazu gehören auch weitere Fortschritte bei unseren Umweltverpflichtungen und eine noch bessere Zugänglichkeit des Hotels für unsere Gäste. Ganz gleich, ob es sich um eine Konferenz, eine Hochzeit, eine Veranstaltung oder einen Freizeitaufenthalt handelt - das Hotel bietet für jeden etwas, und das fantastische Team sorgt dafür, dass sich jeder Gast während seines Aufenthalts wie zu Hause fühlt.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.