Kempinski und 12.18. starten Partnerschaft

| Hotellerie Hotellerie

Kempinski und die Unternehmensgruppe 12.18. gehen eine strategische Partnerschaft ein und entwickeln zusammen das neue Luxus-Lifestyle-Konzept „7Pines Kempinski“. Das erste Projekt der neuen Partner ist ein 7Pines Kempinski Hotel in New York.

Vor rund 150 Gästen verkündeten Jörg Lindner und Kai Richter, geschäftsführende Gesellschafter von 12.18. Investment Management, gemeinsam mit Martin R. Smura, Chief Executive Officer und Vorstandsvorsitzender Kempinski Hotels AG, die strategische Allianz auf der Immobilienmesse Expo Real in München.

„7Pines Kempinski verkörpert in Zukunft eines der führenden Lifestyle-Hotel-Produkte im Luxus- Segment. Wir sind stolz, mit Kempinski als einem der renommiertesten und Europas ältestem Luxus-Hotelbetreiber dieses einmalige 7Pines Konzept weiterentwickeln zu können“, erklärte Kai Richter.

Martin R. Smura ergänzte: „Die Marke Kempinski steht seit mehr als 120 Jahren für Tradition und ausgezeichnete Gastlichkeit. Zusammen mit zahlreichen anderen Projekten in unserer Entwicklungspipeline, bedeutet dies einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Wachstumsstrategie. Dank der Kooperation mit 12.18. bieten wir unseren Gästen künftig ein Lifestyle-Konzept auf höchstem Niveau.“

Kempinski Hotels ist heute mit 78 Hotels in 34 Ländern vertreten. Die 12.18. Unternehmensgruppe hat sich in den vergangenen Jahren als Investor, Projektentwickler und in der Neu-Positionierung von Hotels und Gastronomiebetrieben einen Namen gemacht. Als Flaggschiff des Unternehmens gilt das im vergangenen Jahr eröffnete 7Pines Resort an der Westküste Ibizas. Das „Leading Hotel of the World“ soll als neues Produkt im Kempinski-Portfolio einen erweiterten Gästekreis im Luxus-Lifestyle-Segment ansprechen.

Um die Expansion der 7Pines Kempinski Hotels & Resorts voranzutreiben, wurde eigens die 7Pines Hotel Management GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Als Geschäftsführer fungiert neben Kai Richter der langjährige General Manager des 7Pines Resort Ibiza, Markus Lück, der die Entwicklung der Marke maßgeblich geprägt hat.

20 neue Hotels bis 2022

Bis 2022 will 12.18. mit 7Pines Kempinski um 20 neue Hotels und Resorts wachsen und gemeinsam mit institutionellen Investoren 500 Mio. Euro an Investitionskapital platzieren. Im Zuge des Expansionskurses erweitert 12.18. sein Portfolio zudem erstmals außerhalb Europas: So übernimmt die Unternehmensgruppe das San Carlos Hotel in New York City, das in Zukunft unter der Marke 7Pines Kempinski Manhattan firmiert. 

„Die Übernahme des ersten Objekts auf amerikanischem Boden stellt einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte dar“, kommentierte Jörg Lindner. „New York war schon immer eine Wunschdestination der Kempinski Hotels und wird durch diese wichtige Partnerschaft zur Realität“, so Martin R. Smura. „Kempinski ist hiermit erstmals in New York und im Herzen Manhattans vertreten und wir freuen uns darauf, die ersten Gäste in der pulsierenden Metropole in stilvollem Ambiente begrüßen zu dürfen.“ 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zugriffe auf Hotelwebseiten steigen deutlich an

Die Zugriffzahlen auf Hotelwebseiten nehmen deutlich zu. Customer Alliance hat seine Daten ausgewertet und stellt fest, dass der "Traffic" in der Kalenderwoche 21 65 Prozent gegenüber den Zugriffen Anfang Februar betrug. Im Ländervergleich schneidet Deutschland am besten ab.

Hunderte Hoteliers und Gastronomen wollen Landesregierungen verklagen

Mehr als 400 Unternehmer wollen ihre coronabedingten Einnahmeverluste von den Landesregierungen erstattet bekommen. Die ersten Schreiben wurden bereits verschickt, so zum Beispiel an den Berliner Senat sowie an die Regierungen in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen.

"Schlosshotels & Herrenhäuser" wird zu "The castle in an other country"

Philipp Patzel und Peter Fetz wollen die Hotelvereinigung als neue Marke in die Zukunft führen. Mit anderem Namen und überarbeitetem Auftritt sollen die Mitgliedsbetriebe zukünftig neue Gästeschichten ansprechen.

EHL will zur führenden Hospitality-Management-Schule im digitalen Zeitalter werden

Nach zweimonatiger Schließung ihres Campus hat die EHL-Gruppe heute ihre Standorte wiedereröffnet. In den letzten Wochen hat die Schule 7.000 Stunden lang Online-Kurse abgehalten. Jetzt will die EHL zum Vorreiter bei der digitalen Bildung in der Branche werden.

Der 150. Sommer im Hôtel du Cap-Eden-Roc

Das Hotel du Cap-Eden-Roc wird dieses Jahr 150 Jahre alt. Pünktlich zum Jubiläum kündigt das berühmte Hotel zum 1. Juli seine Wiedereröffnung an. Dabei werde man sich selbstverständlich an die Vorgaben des französischen Gesundheitsministeriums halten.

Marriott-CEO: Corona schadet nicht auf Dauer

Der Chef des weltgrößten Hotelunternehmens erwartet nicht, dass das Coronavirus die Hotelindustrie für immer auf den Kopf stellen wird. Er glaube nicht, dass es hinterher so viel anders aussehen werde als vor der Krise, so Marriott-CEO Arne Sorenson.

Verhaltener Neustart in der Hotellerie in Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Hotellerie darf seit dem 29. Mai wieder Urlaubsgäste beherbergen. Der Neustart übers Pfingstwochenende lief jedoch eher verhalten, wie eine Umfrage zeigt: Bei zwei von drei Betrieben lagen die Umsätze bei weniger als 25 Prozent des Vorjahresniveaus.

Zleep Hotels eröffnet in Kopenhagen

Zleep Hotels haben in Kopenhagen das bislang größte Hotel der Marke eröffnet. Das Hotel befindet sich im Stadtteil Ørestad in unmittelbarer Nachbarschaft zur Multifunktionsarena Royal Arena. Daher auch der Hotelname: Zleep Hotel Copenhagen Arena.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Neue Kriterien für die Deutsche Hotelklassifizierung

Etwa alle fünf Jahre überarbeiten die Mitglieder der Hotelstars Union den gemeinsamen Kriterienkatalog für die Hotelklassifizierung. Die neuen Kriterien werden in Deutschland ab dem 1. Juli zum Einsatz kommen, innerhalb der Hotelstars Union sind sie spätestens ab 1. Januar 2021 verpflichtend.

arcona nach Wiedereröffnung: „Manche Auflagen sind ungerecht und unwirtschaftlich"

Die arcona Hotels & Resorts​​​​​​​ sind seit einer Woche wieder geöffnet. Sie seien mit einem blauen Auge durch die Krise gekommen, so Geschäftsführer Alexander Winter. Die Corona-Vorgaben seien jedoch herausfordernd - vor allem in Mecklenburg-Vorpommern.