Kempinski unterzeichnet neues Flaggschiff-Hotel in Mekka 

| Hotellerie Hotellerie

Kempinski Hotels hat einen Vertrag für ein neues Luxus-Hotelprojekt in Mekka, Saudi-Arabien, abgeschlossen. Ende letzter Woche fand im Emerald Palace Kempinski Dubai die Unterzeichnung mit dem Projektentwickler Umm Al Qura for Development and Construction statt. Das Hotel soll das Aushängeschild des im Rahmen des Groβprojektes König Abdulaziz Road errichteten neuen Boulevards werden.  

Das Kempinski Hotel Makkah wird an der König Abdulaziz-Road (KAAR) errichtet, in nächster Nähe zur heiligen al-Haram-Moschee und in Mitten eines neu konzipierten Zentrums. Das Groβprojekt ist eine Mischung aus Gastronomie und Hotellerie, Einkaufszentren und Restaurants sowie Geschäfts- und Wohnbereichen und wird sowohl die in Mekka ansässige Bevölkerung als auch Pilger, die auf Umra- und Hadsch-Pilgerfahrt sind, ansprechen. 

Das Kempinski Hotel Makkah wird über 380 Zimmer und Suiten anbieten, die über eine Mindestgröβe von 42 m² verfügen und auf Gäste und Pilger im Luxusbereich ausgerichtet sind. Ein ganztägig geöffnetes Restaurant, ein Spezialitätenrestaurant, das levantinische Gerichte serviert, eine Coffee-Lounge in der Sky-Lobby sowie ein Ballsaal und Tagungsräume kommen auch noch hinzu.
 

„Mit unserem neu unterzeichneten Hotelprojekt in Mekka sind wir in Zukunft in der wichtigsten Destination in Saudi-Arabien und der heiligsten Stadt des Islams vertreten. Wir sind stolz darauf, zusammen mit Umm Al Qura for Development and Construction, einem sehr bekannten und geschätzten Projektentwickler, eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung des brandneuen KAAR-Boulevards zu spielen und damit auch eine Verbindung zu unserem bereits unterzeichneten Projekt in Medina zu schaffen. Unsere Präsenz in diesen Städten bietet uns ausgezeichnete Synergien zwischen den beiden Hotels und gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zur umfassenden Vision des Landes bis hin zum Jahr 2030", so Martin R. Smura, Chief Executive Officer und Vorstands-vorsitzender der Kempinski Hotels. 

Die Eröffnung des Kempinski Hotel Makkah ist für 2023 geplant.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.