Kitzbüheler Wahrzeichen: Hotel „Zur Tenne“ kehrt als Fünf-Sterne-Haus zurück

| Hotellerie Hotellerie

Nach einer umfangreichen Generalsanierung soll das traditionsreiche Hotel „Zur Tenne“ in der Kitzbüheler Altstadt im Jahr 2027 neu eröffnet werden. Das Haus, das bereits 1543 erstmals erwähnt wurde, empfängt seit 1903 Gäste. Ziel der Sanierung sei es, den historischen Charakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig die Standards eines ganzjährig geöffneten Fünf-Sterne-Hotels umzusetzen.

Umfangreiche Sanierung und neue Angebote

Die Sanierungsarbeiten begannen 2022. Das Hotel wird künftig 40 Zimmer und Suiten auf drei Etagen umfassen. Dazu gehört eine 130 Quadratmeter große Präsidentensuite im Dachgeschoss, die sich auf 220 Quadratmeter erweitern lässt.

Historische Elemente, wie die Jagerstubn, sollen in das neue Innenkonzept integriert werden. Dieses orientiert sich an Naturtönen und regionalen Farben. Die Zimmerkategorien können miteinander verbunden werden, was insbesondere für Familien attraktiv sei.

Im Erdgeschoss entstehen zwei Restaurants mit unterschiedlichen kulinarischen Konzepten, eine Bar und die historische Jagerstubn. Ein Wintergarten verbindet Innen- und Außenbereiche, die durch Außenterrassen ergänzt werden. Zusätzlich ist ein Nachtclub geplant.

Ein 500 Quadratmeter großer Spa-Bereich im ersten Stock wird Behandlungsräume, Saunen, einen Ruhebereich, eine Damen-Sauna, Yoga-Angebote und einen Außen-Whirlpool beinhalten. Darüber hinaus stehen Veranstaltungsflächen von bis zu 250 Quadratmetern für Meetings und gesellschaftliche Anlässe zur Verfügung.

Neuer General Manager mit internationaler Erfahrung

Heinrich Dominici, gebürtiger Kärntner, übernimmt die Position des General Managers. Er bringt Erfahrung aus internationalen Häusern wie dem Hotel Imperial in Wien, dem St. Regis in Shanghai und dem Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg mit.

„Das Hotel Zur Tenne wird ein Ort sein, an dem Gäste ankommen und den alpinen Lebensstil in seiner ganzen Vielfalt erleben können. Wie schon im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, welches ebenso im Besitz der Eigentümerfamilie ist, werden sich auch hier Tradition, Ruhe und Gastfreundschaft auf höchstem Niveau zu einem stimmigen Gesamterlebnis verbinden“, so Dominici.

Das Hotel wird von Flospitality in der Pre-Opening-Phase im Bereich PR auf dem deutschsprachigen Markt begleitet.

Das Hotel liegt in der historischen Altstadt von Kitzbühel. Die Flughäfen Salzburg, Innsbruck und München sind in rund 90 Minuten erreichbar. Die Betreiber verstehen das Hotel nicht nur als Luxushotel, sondern auch als gesellschaftlichen Treffpunkt für Einheimische und Gäste.

Innegrit Volkhardt, die Inhaberin des Bayerischen Hofes in München, verkaufte ihr zweites Hotel in Kitzbühel 2021 an die Unternehmerfamilie Dohle (Tageskarte berichtete), die auch das „Hotel Vier Jahreszeiten“ in Hamburg besitzt. Dohles betreiben mit ihrer Unternehmensgruppe die HIT-Märkte und sind für weitere Märkte Franchisegeber.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.

Six Senses zieht ein Jahr nach dem Start ihres Female Wellness Programms eine positive Bilanz. Das Angebot kombiniert medizinische Diagnostik mit Ernährungsstrategien und ist bereits an mehreren Standorten verfügbar.

Das Berliner Hotel Das Stue erweitert sein digitales Angebot durch den neuen Video-Podcast „Man wird doch wohl fragen dürfen“. In der ersten Folge spricht General Manager Zeèv Rosenberg mit dem Moderator Dominik Porschen über die Hintergründe des Hauses.

Hyatt hat die Unterzeichnung des Vertrags für das Hyatt Select Berlin Prenzlauer Berg bekanntgegeben. Bei dem Projekt handelt es sich um das erste Haus der Marke Hyatt Select außerhalb der USA seit der Markteinführung.

Mehrere Medien berichten über unterschiedliche Darstellungen eines Konflikts beim Mandarin Oriental Hotel in Wien. Im Raum stehen Forderungen in zweistelliger Millionenhöhe.