Koncept Hotel Neue Horizonte erzeugt 100 Prozent eigenen Strom aus Photovoltaik

| Hotellerie Hotellerie

Manche Unternehmen kaufen sich mit CO2-Zertifikaten eine „grüne Weste“, andere nehmen Nachhaltigkeit selbst in die Hand. Das Koncept Hotel Neue Horizonte in Tübingen hat für das Jahr 2022 eine energetische Bilanz gezogen, die zeigt, wie sich 100 Prozent des im Hotel verbrauchten Stroms selbst erzeugen lassen.

Dort produzieren 80 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von 160 Quadratmetern bis zu 30 Kilowatt-Peak (kWh) Strom kostenfrei und CO2-neutral. Damit ist die Solaranlage des innovativen Hotels sogar in der Lage, noch Strom aus erneuerbarer Sonnenenergie ins Netz einzuspeisen.

Was man tagsüber nicht verbraucht, wird in einem hauseigenen Akku gespeichert und kann nachts sowie an stark bedeckten oder regnerischen Tagen abgerufen werden. Auf diese Weise lassen sich auch Leistungsspitzen beim internen Stromverbrauch abfedern, etwa in den Abendstunden, wenn die Hotelgäste im Haus und am aktivsten sind.

Das erste Jahr, in dem das erste Haus der Hotel-Gruppe den eigenen Strombedarf komplett selbst erzeugen konnte, ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum selbst gesteckten Ziel der Klimaneutralität aller Standorte im Jahr 2030. Für die Zukunft plant das Unternehmen bei jedem neuen Hotel-Projekt Photovoltaik zu installieren, die ausreichend Strom erzeugt, um Energieautarkie zu erreichen. Bestandsgebäude werden jetzt schon durch 100 Prozent Ökostrom nachhaltig mit grüner Energie versorgt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.