Koncept Hotel Neue Horizonte erzeugt 100 Prozent eigenen Strom aus Photovoltaik

| Hotellerie Hotellerie

Manche Unternehmen kaufen sich mit CO2-Zertifikaten eine „grüne Weste“, andere nehmen Nachhaltigkeit selbst in die Hand. Das Koncept Hotel Neue Horizonte in Tübingen hat für das Jahr 2022 eine energetische Bilanz gezogen, die zeigt, wie sich 100 Prozent des im Hotel verbrauchten Stroms selbst erzeugen lassen.

Dort produzieren 80 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von 160 Quadratmetern bis zu 30 Kilowatt-Peak (kWh) Strom kostenfrei und CO2-neutral. Damit ist die Solaranlage des innovativen Hotels sogar in der Lage, noch Strom aus erneuerbarer Sonnenenergie ins Netz einzuspeisen.

Was man tagsüber nicht verbraucht, wird in einem hauseigenen Akku gespeichert und kann nachts sowie an stark bedeckten oder regnerischen Tagen abgerufen werden. Auf diese Weise lassen sich auch Leistungsspitzen beim internen Stromverbrauch abfedern, etwa in den Abendstunden, wenn die Hotelgäste im Haus und am aktivsten sind.

Das erste Jahr, in dem das erste Haus der Hotel-Gruppe den eigenen Strombedarf komplett selbst erzeugen konnte, ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum selbst gesteckten Ziel der Klimaneutralität aller Standorte im Jahr 2030. Für die Zukunft plant das Unternehmen bei jedem neuen Hotel-Projekt Photovoltaik zu installieren, die ausreichend Strom erzeugt, um Energieautarkie zu erreichen. Bestandsgebäude werden jetzt schon durch 100 Prozent Ökostrom nachhaltig mit grüner Energie versorgt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.