Kostensteigerung bei der Modernisierung des Steigenberger Hotels Bad Pyrmont

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Die Instandsetzung des Steigenberger Hotels in Bad Pyrmont ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Wie der Norddeutsche Rundfunkberichtet, werden für das Bauvorhaben im Landkreis Hameln-Pyrmont zusätzliche 6,5 Millionen Euro benötigt. Das Land Niedersachsen steht als Eigentümer des Gebäudes derzeit in Verhandlungen mit dem Betreiber, der Grandhotel Bad Pyrmont GmbH, über die Übernahme dieser finanziellen Belastungen.

Unvorhergesehene Mängel verzögern den Bau

Die Sanierung des geschichtsträchtigen Hauses dauert bereits zwei Jahre an, ist jedoch aufgrund baulicher Komplikationen ins Stocken geraten. Erst nach der Öffnung von Wänden und Decken wurden Defizite beim Brandschutz und Schallschutz deutlich, die in der ursprünglichen Planung nicht enthalten waren. „Die Zusatzkosten beliefen sich auf 6,5 Millionen Euro“, erklärte Geschäftsführer Oliver Massabni, gegenüber dem Sender. Das Land hatte zuvor bereits 25 Millionen Euro für die Baumaßnahmen bereitgestellt.

Finanzministerium prüft weitere Beteiligung

Das niedersächsische Finanzministerium führt aktuell Gespräche über die Aufteilung der neuen Kosten. Laut Ministeriumssprecher Johannes Pepping waren diese Ausgaben im Vorfeld nicht absehbar. Die Landesregierung sieht sich in einer historischen Verantwortung für das Staatsbad und möchte den Wert der landeseigenen Immobilie erhalten. Eine Einigung soll zeitnah erfolgen, wobei die Investitionen später durch die Pachtzahlungen des Betreibers ausgeglichen werden sollen.

Auswirkungen auf Personal und Wiedereröffnung

Die baulichen Verzögerungen belasten auch den Hotelbetrieb. Da Gäste sich über Baulärm beschwerten und der Erholungs- und Badebereich nur eingeschränkt nutzbar war, wurde die Zwischenvermietung renovierter Zimmer gestoppt. Seit Anfang Januar befinden sich 62 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Die Geschäftsführung strebt nun eine vollständige Eröffnung des Grand Hotel Bad Pyrmont für Juli an.


 

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