Lavier taucht Le Bristol-Suite in Technicolor 

| Hotellerie Hotellerie

Le Bristol Paris bittet zu surrealen Nächten in seiner Paris Suite, die der radikale Popkünstler Bertrand Lavier in eine bunte Galerie umgewandelt hat: Inspiriert von der Disney-Geschichte über die Abenteuer von Micky und Minnie in einem Museum für moderne Kunst, ist der Salon der Suite zu einer cartoonesken Technicolor-Gedankenblase Laviers geworden, in der Comicfiguren die Gestalt fantastischer Skulpturen annehmen.
 

Die Arbeit – eine Erweiterung von Laviers Serie Walt Disney Productions und die dritte Zusammenarbeit zwischen dem Galeristen Kamel Mennour und Le Bristol Paris – setzt sich in den Gärten des Luxushotels fort: Drei Meter hohe, strahlend helle Plastiken empfangen die Gäste in vornehmer Umgebung.

Ein Salon als Cartoon-Museum: Der Boden ist mit einem violetten Teppich überzogen, während die minimalistisch-modernen Möbel ihren Charme vor lebhaft leuchtenden gelben und grünen Wänden entfalten. Auch Farbe und Gestalt der Skulpturen sind von der berühmten Disney-Ästhetik inspiriert. 

Bertrand Laviers Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt – vom Centre Pompidou bis zu Louis Vuitton Tokyo. Die Pariser Galerie Kamel Mennour präsentiert noch bis 25. Mai ausgewählte Werke des Künstlers.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.