#legostattgaeste: Hoteliers posten bei Instagram Lego-Figuren statt Gäste

| Hotellerie Hotellerie

Auf der Fotoplattform Instagram verebreitet sich derzeit eine ungewöhnliche Aktion: Statt der üblichen Fotos, die vor der Pandemie veröffentlicht wurden, posten Hoteliers Bilder von Lego- oder Playmobil-Figuren. Das Ganze hat natürlich einen ernsten Hintergrund. Gestartet hat die Aktion das Biohotel Daberer im Österreichischen Dellach:

"Eine wichtige Communityaktion für Hotels, Restaurants, Gasthöfe und alle, die wie wir weiterhin perspektivenlos geschlossen halten müssen", so das Hotel. Sie müssten seit 2. November geschlossen halten. Das seien 15 Wochen. 15 Wochen ohne Gäste. 105 Tage. Zähle man jetzt noch die Zeit von März bis Mai 2020 dazu, dann seien das nochmal knapp 11 Wochen. Alles in allem 180 Tage. Das sei ein halbes Jahr!

"Wir leben von dem, was wir tun. Wir lieben, das was wir tun. Wir und viele andere haben uns seit dem Pandemiebeginn viele Qualitäts- und Sicherheitsmaßnahmen überlegt. Wir entwickeln sie mit der Pandemie weiter. Wir sind bereit weitere Maßnahmen umzusetzen. ABER so kann es nicht weitergehen. Bei allen #goodvibes, die wir berufsbedingt nach wie vor verbreiten, UNS GEHT DIE LUFT AUS. Wirtschaftlich und auch psychisch. Wir kämpfen. Unsere Mitarbeiter kämpfen. Unsere Lehrlinge lernen nichts mehr. Unsere Produzenten verlieren verlässliche Abnehmer. Wir sind kooperativ. Wir sind flexibel. Wir müssen Teil der Lösung sein! Wir brauchen klare Perspektiven!" ⁣

Wie Marianne Daberer weiter erklärte, habe sie sich daher diese Aktion überlegt. Zudem forderte sie weitere Gastgeweber auf, es ihr gleich zu tun. "Schnappt euch eine, zwei oder mehr Legofiguren. Stellt sie ins Restaurant, an die Bar, an die Rezeption, in die Küche, in ein Zimmer, auf die Terrasse, in den Pool, … - wohin auch immer. Zeigt sie uns hier. Verwendet #legostattgaeste #legoguestsonly und taggt @derdaberer.dasbiohotel, damit ich sie sehe und auch teilen kann. Erzählt uns gerne auch was euch bewegt." ⁣


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.