Leonardo bringt Boutique-Marke nach Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Leonardo startet seine Boutique-Marke in Berlin und investiert rund zwei Millionen Euro in den Umbau am Stadtrand. Die Marke „Leonardo Boutique“ beschreibt kleinere Häuser mit individueller Ausstattung und richtet sich vor allem an Geschäftsreisende. 

Die 84 Zimmer präsentieren sich in einem rundum neuen Look: frische Farben, stilvolle Bildelemente mit regionalem Bezug, verbunden mit gemütlichem Ambiente. Hauptstadt-Flair spiegeln auch alle weiteren Bereiche des Hotels: die moderne Open-Lobby-Bar mit Glaspyramide und Lounge-Bereich, das Frühstücksrestaurant sowie die beiden Tagungsräume für jeweils bis zu 50 Personen. 

Für das Designkonzept zeichnete Interior-Designer Andreas Neudahm verantwortlich. Das Leonardo Boutique Hotel Berlin liegt im Berliner Süden (Berlin-Rudow) – der zukünftige Hauptstadtflughafen BER ist in nur 15 Minuten mit dem PKW zu erreichen. 

Neben dem neuen Leonardo Boutique Hotel Berlin betreibt Leonardo Hotels weitere fünf Hotels in Berlin, zum Beispiel nah an Alexanderplatz und Friedrichstrasse. Insgesamt beträgt die Zimmerkapazität in Berlin mehr als 1.120 Zimmer. 

Daniel Roger, Managing Director Leonardo Hotels Europa sagt: „Wir freuen uns, mit dem Leonardo Boutique eine weitere Leonardo Hotels Marke in Berlin zu präsentieren. Berlin sind wir besonders verbunden - hier haben wir auch unseren europäischen Hauptsitz mit 350 Mitarbeitern. Gerade in Berlin wollen wir weiter expandieren und sind auf der Suche nach geeigneten Standorten in zentraler Lage. Vor allem für unsere Lifestyle-Marke „NYX Hotels by Leonardo Hotels“ sehen wir die Hauptstadt als idealen Standort."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frasers Hospitality plant eine langfristige Erweiterung seiner Kapazitäten in Deutschland. Mit bestehenden Häusern in vier deutschen Metropolen setzt die Gruppe aus Singapur auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen Serviced Apartments und flexiblen Wohnkonzepten.

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem teilweise oder komplett vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.