Leonardo Hotels kooperiert mit SRH Fernhochschule bei Weiterbildung

| Hotellerie Hotellerie

Leonardo Hotels Central Europe hat eine Zusammenarbeit mit der SRH Fernhochschule – The Mobile University initiiert. Wie das Unternehmen mitteilt, zielt die Kooperation darauf ab, den Angestellten der Hotelgruppe den Zugang zu akademischer Bildung neben der beruflichen Tätigkeit zu ermöglichen. Die Partnerschaft umfasst laut den Angaben des Unternehmens Nachlässe auf Studiengebühren sowie zusätzliche finanzielle Unterstützungen durch den Arbeitgeber bei karrierebezogenen Studiengängen.

Im Rahmen der Vereinbarung können die Beschäftigten der Hotelgesellschaft auf das gesamte Angebot der Fernhochschule zugreifen. Nach Angaben des Veranstalters beinhaltet dieses Portfolio mehr als 70 Bachelor- und Masterstudiengänge sowie über 180 Hochschulzertifikate. Die thematischen Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Hotelmanagement, digitale Innovation, Ertragsmanagement und nachhaltige Führung.

Simone Haselier, Learning & Development Director bei Leonardo Hotels Central Europe, erklärt laut Mitteilung, dass das Unternehmen mit der SRH Fernhochschule einen Zugang zu akademischer Weiterbildung schaffen wolle, der flexibel und unmittelbar anwendbar sei. Damit sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Entwicklung der Mitarbeitenden aktiv zu fördern. Die Hotelgruppe verfolgt damit das Ziel, die Karrierewege innerhalb des eigenen Betriebes zu stärken.

Finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber bei konkreter Karriereplanung

Über die Preisnachlässe der Hochschule hinaus sieht die Kooperation weitere Förderungen vor. Wie die Hotelgruppe mitteilt, leistet Leonardo Hotels eine zusätzliche finanzielle Unterstützung, sofern der gewählte Studiengang in einem direkten Zusammenhang mit der individuellen Karriereplanung im Unternehmen steht. Dies soll den Angestellten ermöglichen, Theorie und Praxis im Arbeitsalltag der Hotellerie miteinander zu verbinden.

Christian Gerard, Geschäftsführer der SRH Fernhochschule, bezeichnet die Kooperation als ein Beispiel für die Verbindung von digitalem Lernen und beruflicher Praxis. Nach seinen Angaben eröffnet das Fernstudium den Mitarbeitern von Leonardo Hotels Wege, ihre berufliche Laufbahn flexibel zu gestalten. Die Kooperation wird vom Unternehmen als Teil einer Strategie dargestellt, die darauf ausgerichtet ist, Talenten langfristige Perspektiven zu bieten und die Personalentwicklung innerhalb der Hospitality-Branche voranzutreiben.

Statistiken zu Weiterbildungstrends in der Hotellerie zeigen, dass akademische Abschlüsse zunehmend an Bedeutung gewinnen, um Führungspositionen in internationalen Ketten zu besetzen. Während in regionalen Hotelbetrieben oft die klassische Ausbildung dominiert, setzen große Gruppen verstärkt auf spezialisierte Programme. Die SRH Fernhochschule gibt an, dass insbesondere flexible Formate nachgefragt werden, da die Schichtmodelle in der Hotellerie starre Präsenzzeiten an klassischen Hochschulen oft erschweren.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.