Limehome verdreifacht 2022 Umsatz

| Hotellerie Hotellerie

Serviced-Apartment-Anbieter Limehome hat die Bilanz des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2022 gezogen. In 2022 eröffnete das Unternehmen neue Apartments in 24 Städten in Deutschland und Europa. Damit verfügen die Münchner nun über 3300 eröffnete und geplante Suiten an über 110 Standorten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Spanien, Portugal und Ungarn.

In Deutschland hat Limehome mit der Eröffnung in Düsseldorf seine Präsenz in allen deutschen A-Städten vervollständigt. Mit Signings in Amsterdam, Barcelona, Budapest, Wien und Porto will das Unternehmen seine Präsenz in europäischen Touristen-Metropolen 2022 weiter ausbauen.

Limehome konnte seinen Umsatz in allen vier Quartalen im Vergleich zu 2021 mehr als verdreifachen. Trotz Investitionen in neue Standorte, die Technologieplattform und Brand Experience konnte der Hospitality-Anbieter bereits ab Jahresmitte ein positives EBITDA-Ergebnis vorweisen.

Die Auslastung lag im Jahresdurchschnitt über alle Standorte hinweg bei 90 Prozent. Die im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Nachfrage und das gestiegene Preisniveau zeigten sich in einem mehr als 50 Prozent höheren RevPar. Auch personell ist Limehome gewachsen. So legte die Anzahl der Mitarbeitenden von 150 im ersten Quartal um knapp 40 neue Angestellte zum Ende des vierten Quartals zu. Im Herbst 2022 konnte Limehome mit Daniel Hermann einen neuen Vice President Expansion und mit Daniel Garner einen neuen Vice President Brand & Product gewinnen.

Limehome geht mit rund 45 Millionen Euro Wachstumskapital in das neue Geschäftsjahr. Im Herbst 2022 erneuerten die Bestandsinvestoren HV Capital, Picus Capital und Lakestar ihre Investments. Erstmals investierten auch die AW Rostamani Group und Capital Four in das Hospitalityunternehmen. Das eingeworbene Kapital plant das Unternehmen für die Expansion in Bestandsmärkten, in Neumärkten wie Portugal und Italien sowie strategische Übernahmen bestehender Betreiber ein.

„Wir freuen uns über das erfolgreich abgeschlossene Geschäftsjahr 2022. Wir haben unsere ambitionierten Ziele trotz eines für die Branche herausfordernden Jahres erreicht und damit erneut bewiesen, wie groß das Potenzial unseres Geschäftsmodells ist. Das ist ein starkes Signal in den Markt”, sagt Cesar de Sousa Freitas, Geschäftsführer von Limehome.

“Dank unseres konsequent technologiebasierten Ansatzes konnten wir unseren rasanten Wachstumskurs 2022 fortsetzen und das Vertrauen unserer Kunden, Partner und Investoren bestätigen. Darauf sind wir stolz. Mit den Erfolgen des vergangenen Jahres hat das Limehome-Team eine hervorragende Basis für das kommende Jahr geschaffen“, ergänzt Dr. Josef Vollmayr, Mitgründer und Geschäftsführer von Limehome.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.