Louvre steigt mit Tulip Residences in den Markt für Langzeitaufenthalte ein

| Hotellerie Hotellerie

Die Louvre Hotels Group erweitert mit den Tulip Residences ihr Angebot um Langzeitaufenthalte. Die ersten beiden Wohnhotels der Gruppe werden in diesem Sommer in Joinville le Pont in Frankreich und Warschau in Polen ihre Türen öffnen.

Die Häuser bieten Studio- oder Zweizimmerwohnungen mit einer Küchenzeile, Internetzugang und HD-TV. Coworking-Bereiche, ein sogenanntes "Tulip Café" mit leichten Mahlzeiten und Snacks sowie ein Wellnessbereich stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Bereiche wurden in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Tremend Design und der Designerin Magdalena Federowicz Boule entworfen.

Mit der neuen Marke baut die Louvre Hotels Group ihr Portfolio weiter aus und fasst Fuß in einem neuen Segment mit hohem Potenzial. Das erste Objekt soll in Joinville le Pont eröffnen. Im Mai folgt dann das erste Franchise-Wohnhotel in Warschau in Polen. Das Unternehmen plant, in den nächsten fünf Jahren europaweit rund 30 Tulip Residences zu eröffnen, hauptsächlich in Stadtzentren und in der Nähe wichtiger Verkehrsknotenpunkte.

Auf Wunsch seines Aktionärs Jin Jiang, der gerne in Mehrfamilienhäuser investieren möchte, wird die Louvre Hotels Group dieses Konzept in China übernehmen. Als erstes Pilotprojekt ist ein Hotel für Ende 2021 geplant, mit dem Ziel, bis 2022 25 neue Einrichtungen in den größten chinesischen Metropolen zu eröffnen.

"Tulip Residences erfüllt die Bedürfnisse von Reisenden, die längere Hotelaufenthalte buchen und den Komfort eines Hotels sowie anregende, funktionale Gemeinschaftsbereiche für den geschäftlichen und privaten Gebrauch wünschen", so Cyril Vaussard, General Manager Tulip Residences.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.