Luc-Hotel Berlin: Ehemaliges Sofitel am Gendarmenmarkt eröffnet als Mitglied von Marriotts Autograph Collection

| Hotellerie Hotellerie

Seit Anfang Juli 2019 ist das Sofitel am Gendarmenmarkt geschlossen. Nach einer grundlegenden Modernisierung durch die Eigentümerin Union Investment wird das Hotel im Spätsommer 2021 von Franchisenehmer und Mieter Munich Hotel Partners (MHP) als Mitglied der Marriott Autograph Collection unter dem Namen Hotel Luc neu eröffnet. Um die Schließung des Hauses hatte es seinerzeit einige Verwirrung gegeben. (Tageskarte berichtete)

Luc – diesen Spitznamen gab der französische Philosoph Voltaire seinem Freund und Förderer Friedrich II. von Preußen – orientiert sich an der preußischen Geschichte des Berliner Gendarmenmarkts und nimmt im Design und Interior die geometrische Klarheit der Friedrichstadt auf. Geradlinigkeit soll sich auch Lounge- und Food Konzept widerspiegeln.

„Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Union Investment und Marriott nun auch auf den Berliner Hotelmarkt ausweiten zu können“, so MHP Geschäftsführer Dr. Jörg Frehse. „Der Berliner Gendarmenmarkt ist für uns mehr als nur der schönste Platz Berlins. Wir sehen hier das Potenzial, einen eigenen Zugang zur Geschichte dieses Ortes zu entwickeln. Uns geht es darum, lokales Erbe in ein zeitgenössisches Hotelerlebnis zu übersetzen.“
 
Im vielfältigen und anspruchsvollen Berliner Marktumfeld, in welchem der Anteil der Boutique Hotels bei nur knapp drei Prozent liegt, seien Positionierung und Lage – direkt an einem der exponiertesten Standorte der Stadt – beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Markteintritt des Luc.

Die Munich Hotel Partners GmbH (MHP) ist eine deutsche Hotel-Investment- und Hotel- Management-Plattform mit Sitz in München. Aktuell gehören die Le Méridien-Hotels in Hamburg, Stuttgart, München und Wien sowie das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel zum Portfolio. Die Marriott Marke Autograph Collection gehört zu Marriott und will außergewöhnlichen Hotels unter ihrem Dach sammeln. Weltweit gehören mehr als 170 luxuriöse Lifestyle-Hotels in über 35 Ländern zum Portfolio.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.