„Luv“ Norderney - Ostfriesland bekommt erstes Fünf-Sterne-Hotel 

| Hotellerie Hotellerie

Die Pläne für Ostfrieslands erstes Fünf-Sterne-Hotel werden konkret – 20 Jahre nach der ersten Idee. Schon jetzt ist klar, dass das Luxus-Hotel auf der Nordsee-Insel Norderney errichtet werden soll. Die Entwürfe für das Hotel sollen Ende November oder Anfang Dezember den Insulanern präsentiert werden.  

Der Stadtrat der Insel plant, das Projekt in einer eigenen Veranstaltung zu diskutieren, um ihm die nötige Bedeutung beizumessen, wie unter anderem t-online berichtet. Jedoch stößt das Vorhaben nicht bei allen Inselbewohnern auf Zustimmung. Wie es in dem Bericht weiter heißt, befürchten einige Einwohner, dass sich die Insel zu einem Ort für Superreiche entwickeln könnte. Die Insel würde sich „verkaufen“ und man habe Angst vor „Sylter Verhältnisse“, heißt es zum Beispiel in den sozialen Medien. Befürworter des Projekts argumentieren jedoch, dass das neue Hotel Arbeitsplätze schaffen werde, sowohl während des Baus als auch im laufenden Betrieb. Allerdings ist unklar, ob die Insel das nötige Fachpersonal akquirieren kann. 

Das Hotel, das laut „Manager-Magazin“ den Namen „Luv“ tragen soll, wird voraussichtlich an der Weststrandstraße auf dem Gelände des 2019 abgerissenen Kurmittelhauses gebaut. Bürgermeister Ulrich betonte laut „t-online“, dass es kein Hochhaus werde, um sich in die Umgebung und das angrenzende Gebäudeensemble einzufügen. Der Baubeginn ist für 2024/2025 geplant. 

Verantwortlich für das Projekt ist das Unternehmen Brune & Company aus Bremen, das von den Brüdern Marc und Jens Brune geleitet wird. Die Brüder haben laut Berichten bereits seit 2005 mehrere Investitionen auf Norderney getätigt, darunter den Kauf und die Sanierung mehrerer Hotels auf der Insel. Außerdem bauten sie den Golfplatz der Insel um und errichteten dort ein weiteres Hotel.  

Die Eröffnung des „Luv“ ist für das Jahr 2027 geplant. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre ICC in Berlin soll nach Jahren als «Lost Place» zum Hotspot für Kunst und Kreativwirtschaft werden. Der Senat empfiehlt die Vergabe an eine Gruppe, die ein neues Kongresshotel anbauen will.

Co-Living-Anbieter Habyt eröffnet Anfang August ein neues Aparthotel mit 319 Einheiten im Wiener Nordbahnviertel. Das Projekt zeichnet sich durch eine nachhaltige Bauweise und eine flexible Nutzung für Geschäftsreisende aus.

Die niederländische Hotelkette Fletcher Hotels setzt den Expansionskurs in Deutschland fort und übernimmt mit dem ehemaligen Romantik Berghotel Astenkrone den zweiten deutschen Betrieb innerhalb einer Woche.

Das Hotel Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach wird nach einer Modernisierung im Spätsommer wiedereröffnet. Der europäische Spa-Anbieter bringt damit sein gesundheitstouristisches Konzept mit Thermal-Infrastruktur erstmals nach Deutschland.

Marriott International und Blacksand haben ein Abkommen über den Bau von zehn Hotels mit über 1.300 Zimmern in Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Projekte sollen bis 2030 realisiert werden und über 6.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Premier Inn hat die Eröffnung eines neuen Hotels in Bremerhaven bekanntgegeben. Mit dem Standort an der Wesermündung wächst das Unternehmen nach eigenen Angaben auf 73 Hotels in Deutschland. Das neue Haus befindet sich direkt am Deich zwischen Hafen und Innenstadt und umfasst 115 Zimmer auf sieben Etagen.

Bislang war nur bekannt, dass Motel One zu den Hotelgruppen zählt, die an Teilen des Revo-Hospitality-Portfolios Interesse zeigen. Nun nennt eine Wettbewerbsbehörde weitere konkrete Standorte. Demnach will die Hotelgruppe Häuser in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn übernehmen.

Ein laufendes Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts macht erstmals einen Interessenten aus dem Investorenprozess der Revo Hospitality Group öffentlich. Motel One plant demnach die Übernahme von zehn Hotels in Deutschland.

Mandarin Oriental hat an der Südwestküste Mallorcas das neue Resort Mandarin Oriental Punta Negra eröffnet. Die Anlage in Calvià verfügt über 131 Zimmer sowie umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt.