Mama Shelter eröffnet im August in Lille

| Hotellerie Hotellerie

Lille ist ab August 2019 die Heimat des sechsten Frankreich-Hauses von Mama Shelter. Die Boutique-Hotelmarke bringt ihr Konzept in die nordfranzösische Stadt – pünktlich zur „Braderie de Lille“, einem der größten Volksfeste Frankreichs. Zudem ist Lille Welthauptstadt des Designs 2020. 

Nur wenige Schritte von den beiden größten Bahnhöfen von Lille und dem von Rem Koolhaas entworfenen Geschäftsviertel Euralille entfernt, bietet Mama Shelter Lille eine zentrale Location, um die Stadt zu erkunden. Das Haus wurde von Jalil Amor entworfen und verfügt über 112 Zimmer. Schräges Design, edle Bettwäsche und moderne Technologie sollen die Zimmer zu einem gemütlichen und smarten Refugium machen, ist das Unternehmen überzeugt. Gäste könnten den Fernseher klassisch nutzen, aber auch Radio damit hören und darauf gestreamte Inhalte von ihrem Telefon ansehen. Hinzu komme eine Auswahl an Gratis-Filmen. 

An der Gemeinschaftstafel im 243 Quadratmeter großen Restaurant werden hausgemachte Gerichte serviert. Im Winter sorgt eine Feuerstelle für Behaglichkeit. Für Meetings gibt es vier sogenannte „Ateliers“ zu mieten. Auf der Dachterrasse lässt sich der Ausblick über Lille genießen. Bis Ende 2019 stehen die Eröffnungen von zwei weiteren Häusern an: London im September, gefolgt von Paris.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.