Mandarin Oriental expandiert in China

| Hotellerie Hotellerie

Die Mandarin Oriental Hotel Gruppe hat die Eröffnung ihres ersten urbanen Resorts im Nordwesten Chinas bekannt gegeben. Mit dem neuen Mandarin Oriental, Xi'an, das im Jahr 2029 unter einem Managementvertrag an den Start gehen soll, positioniert sich die Gruppe in einer der geschichtsträchtigsten Metropolen Chinas. Das Konzept des Hauses verbindet das kaiserliche Erbe der Stadt mit einem zeitgenössischen Ansatz für Wellness und Gastlichkeit.

Designkonzept trifft auf historische Kulisse

Das Design des Resorts wird von ACPV ARCHITECTS verantwortet, die bereits für Projekte in Bodrum und Mailand tätig waren. In Anlehnung an das kulturelle Erbe der Tang-Dynastie setzen die Architekten auf natürliche Materialien und schlichte Eleganz. Das Hotel, eingebettet in eine weitläufige Parklandschaft, soll die Geschichte der Stadt architektonisch widerspiegeln.

Das Resort wird insgesamt 166 Zimmer und Suiten umfassen, die alle über Außenterrassen verfügen und Zugang zu natürlichen Thermalquellen bieten. Ergänzt wird das Angebot durch sieben exklusive Villen mit privaten Pools und Terrassen, die ein Höchstmaß an Privatsphäre garantieren.

Umfangreiches Angebot für Erholung und Kulinarik

Im Zentrum des Resorts steht das „The Spa at Mandarin Oriental“, das eine Vielzahl an Wellness- und Schönheitsbehandlungen in naturnaher Umgebung anbietet. Ein 50-Meter-Infinity-Pool, ein Kinderbecken sowie spezialisierte Wellness-Programme unterstreichen den Fokus auf ganzheitliches Wohlbefinden.

Kulinarisch können sich die Gäste auf fünf unterschiedliche Restaurants freuen, darunter ein chinesisches Spezialitätenrestaurant, das lokale Delikatessen serviert. Für Veranstaltungen steht ein 1.200 Quadratmeter großer Ballsaal mit angrenzenden Außenterrassen bereit. Das Angebot wird durch Freizeiteinrichtungen wie eine Kunstgalerie, eine Bibliothek und eine Boutique abgerundet.

Ein „urbaner Rückzugsort“ in historischer Umgebung

Laurent Kleitman, Chief Executive der Mandarin Oriental Hotel Gruppe, betonte die Bedeutung des Standortes: „Wir freuen uns sehr, den legendären Service und die ganzheitliche Wellness-Philosophie von Mandarin Oriental nach Xi'an zu bringen. Dies ist mehr als nur ein Hotel, es ist ein urbaner Rückzugsort, der die historische Größe der Stadt würdigt und gleichzeitig neue Maßstäbe in Sachen Wellness und kultureller Erzählkunst setzt. Xi'an passt perfekt zu unserer China-Strategie und unseren Plänen, unser Portfolio in den nächsten zehn Jahren weiter auszubauen.“

Die Entwicklung des Projekts erfolgt in Kooperation mit Xi'an Wolong Real Estate. Xudong Zi, Geschäftsführer des Unternehmens, hob die gemeinschaftliche Vision hervor: „Mit der Expertise von Mandarin Oriental in der Gestaltung außergewöhnlicher Gästeerlebnisse sind wir zuversichtlich, dass dieses Projekt zu einem prägenden Wahrzeichen für Xi'an und zu einem Grund zum Stolz für die lokale Gemeinschaft werden wird.“ (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.