Mandarin Oriental kündigt zeitgleiche Renovierungen ihrer Gründungshotels an

| Hotellerie Hotellerie

Zwei Ikonen der Luxushotellerie, das Mandarin Oriental in Hongkong und das Mandarin Oriental in Bangkok, bereiten sich auf umfangreiche Renovierungen vor. Die Hotelgruppe investiert mehrere Millionen Euro, um ihre beiden Gründungshotels zu erneuern.

Die beiden Hotels sind nicht nur geschichtsträchtige Wahrzeichen, sondern auch bedeutende Symbole für die Marke Mandarin Oriental. Das 1963 eröffnete Mandarin Oriental in Hongkong gilt als das erste echte Luxushotel der Stadt, während das in Bangkok seit 150 Jahren bestehende Haus als ein Synonym für thailändische Gastfreundschaft und Eleganz steht. Diese Renovierungen markieren einen Meilenstein in der neuesten Wachstumsstrategie der Hotelgruppe, die unter der Leitung von Group Chief Executive Laurent Kleitman darauf abzielt, sowohl das Gästeerlebnis zu optimieren als auch die Marke nachhaltig zu stärken.

Modernisierung mit Tradition und Vision

Im Zentrum der Renovierungspläne steht die Erneuerung der Gästeerlebnisse – vom Design der Zimmer bis hin zu exklusiven kulinarischen und Wellness-Angeboten. In Hongkong wird das Hotel mit einer Investition von über 100 Millionen US-Dollar umfassend renoviert. Das renommierte französische Designteam unter der Leitung von Hubert de Malherbe wird dabei eine neue, elegante Hotellobby kreieren und die öffentlichen Bereiche mit einem modernen Flair ausstatten. Gleichzeitig bleibt der kulturelle Charme des Hauses erhalten. Die Zimmer und Suiten erhalten ein zeitgemäßes Design, das durch hochwertige Stoffe und kunstvolle Details besticht.

Auch in Bangkok, wo das Hotel 2026 sein 150-jähriges Jubiläum feiert, wird ein beeindruckendes Renovierungsprojekt umgesetzt. Die berühmten Flügel des Hotels, der Author's und der Garden Wing, erhalten unter der Leitung des Innenarchitekten Jeffrey Wilkes ein neues, modernes Design, das sich harmonisch in die üppigen Gärten des Hotels einfügt.
 

Für Gourmets und Liebhaber exquisiter Kulinarik bietet Mandarin Oriental in beiden Städten neue Highlights. In Hongkong dürfen sich Gäste auf die Eröffnung neuer Restaurants und eine Neugestaltung bestehender gastronomischer Einrichtungen freuen. Besonders hervorzuheben ist das Debüt des Michelin-Sternekochs Daniel Boulud, der seine französische Küche erstmals in Hongkong präsentieren wird. Ebenso will das italienische Restaurant von Daniele Cason, bekannt aus dem Mandarin Oriental in Tokio, mit einem innovativen Konzept für Pizza und Weinbegleitung überzeugen.

In Bangkok wird die französische Spitzenköchin Anne-Sophie Pic ihr erstes Restaurant in Thailand eröffnen. Ihr mit Michelin-Sternen ausgezeichnetes Konzept wird im legendären Le Normandie Platz finden, das nach der Renovierung ein luxuriöses und modernes Ambiente bieten wird. Auch Alex Dilling wird das Restaurant Lord Jim’s mit einem frischen gastronomischen Ansatz bereichern, der sich auf Feuerküche und saisonale Zutaten konzentriert. Chef Fei, bekannt aus den Mandarin Oriental Häusern in China, wird im China House eine moderne Interpretation der kantonesischen Küche präsentieren.

Wellness und Nachhaltigkeit im Fokus

Das Mandarin Oriental, Hongkong, wird zudem ein neues Wellness-Konzept einführen, das Tradition und Innovation vereint. Das Mandarin Spa wird zu einem Rückzugsort für ganzheitliches Wohlbefinden, während ein neuer Wellness-Club den Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis bietet. In Bangkok wird das Hotel ein dynamisches Wellness-Erlebnis schaffen, das traditionelle thailändische Heilmethoden mit modernen Fitnessprogrammen kombiniert.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.