Mandarin Oriental plant Resort in Italien

| Hotellerie Hotellerie

Die Mandarin Oriental Hotel Group hat zusammen mit Attestor Limited einen langfristigen Managementvertrag unterzeichnet, um dem historischen Hotel Cristallo im italienischen Cortina d'Ampezzo ein neues Gesicht zu geben. Bereits im zweiten Quartal 2023 wird das Hotel umfangreich renoviert, um im Sommer 2025, noch vor den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina, als Mandarin Oriental Resort wieder eröffnet werden zu können.

Das Mandarin Oriental Cristallo in Cortina wird das erste Alpenresort der Gruppe sein und damit ihre Präsenz in Italien weiter ausbauen. Oberhalb des bekanntesten Bergdorfes in den Dolomiten, liegt das Hotel in der Nähe von Cortina d'Ampezzo entfernt, das als "Königin der Dolomiten" bekannt ist und viele preisgekrönte Restaurants, Luxus-Boutiquen sowie lokales Kunsthandwerk bietet. 

Das Hotel Cristallo wurde 1901 von der Familie Menardi im Jugendstil erbaut und war in den 1930er Jahren eine beliebte Ski-Unterkunft für die europäische Kulturelite. Nach den Olympischen Spielen von 1956 erlebte das renommierte Hotel seine "goldene Ära" und zählte Könige und Berühmtheiten wie Peter Sellers, Frank Sinatra, Saul Bellow und Vladimir Nabokov zu seinen Gästen.

Mit seinem historischen Charme eines Grandhotels des frühen 20. Jahrhunderts lockte das Hotel auch Regisseure an und diente als Kulisse für eine Reihe preisgekrönter Filme. Attestor Limited, Eigentümer des Mandarin Oriental in Lago di Como, erwarben die Immobilie sodann im Jahr 2021 mithilfe von Fonds. Nun wird das Hotel Cristallo einer Renovierung unterzogen, zu der auch ein neuer Anbau gehört, der von den Architekten Herzog und deMeuron entworfen wurde.

Nach seiner Wiedereröffnung wird das Hotel 83 Zimmer bieten, viele mit Balkon, darunter 30 Suiten mit Blick auf die Dolomiten. Das Resort wird auch eine Reihe von Restaurants und Bars umfassen, flexible Räumlichkeiten für Unterhaltung und Veranstaltungen sowie ein Spa- und Wellness-Angebot, zu dem auch ein Pool gehört, der die Innen- und Außenbereiche des Gebäudes miteinander verbindet. 

"Wir freuen uns, die Marke Mandarin Oriental in die Schönheit der Dolomiten zu bringen, die seit langem ein beliebtes Ziel für Skifahrer und Abenteurer sind. Zweifellos wird es auch den Fans von Mandarin Oriental so gehen, die alpine Aktivitäten lieben. Es macht uns stolz, den vorbildlichen Service der Gruppe auch in diesem Resort zeigen zu können und in Zusammenarbeit mit unseren Partnern vom Lago di Como ein weiteres exklusives Haus in einer der besten Regionen Italiens zu schaffen", so James Riley, Group Chief Executive der Mandarin Oriental Hotel Group.

"Es wird eine spannende Aufgabe, dieses berühmte Anwesen mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und gleichzeitig ein einzigartiges Gefühl von modernem Luxus für internationale Reisende zu schaffen. Nach unserer erfolgreichen Partnerschaft am Comer See ist es uns eine große Freude, unsere Zusammenarbeit mit Mandarin Oriental um eine italienische Ikone zu erweitern und ein alpines Wahrzeichen zu schaffen", erklärte David Alhadeff, Partner, Attestor Limited.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.