Mandarin Oriental Singapur nach sechsmonatigem Umbau wiedereröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Das Mandarin Oriental Singapur hat seine Wiedereröffnung nach einer sechsmonatigen Umgestaltung bekanntgegeben. Das neue Erscheinungsbild des Hauses vereint soll nun die Natur, das kulturelle Erbe und die architektonischen Traditionen des Landes vereinen.

„Seit über 36 Jahren begeistert das Mandarin Oriental, Singapur Gäste aus aller Welt mit seiner herzlichen singapurischen Gastfreundschaft. Bei der Wiedereröffnung freuen wir uns darauf, die Seele Singapurs durch unsere Umgestaltung zum Leben zu erwecken, indem wir den legendären Service des Mandarin Oriental mit der reichhaltigen lokalen Kultur verbinden und unseren Gästen ein umfassendes Singapur-Erlebnis bieten", so Philipp Knuepfer, General Manager des Mandarin Oriental, Singapur & Area Vice President Operations.

Unter der Leitung des Chefdesigners Jeffrey Wilkes vom Innenarchitekturbüro DESIGNWILKES wurde die ursprüngliche klassische Inneneinrichtung des Hotels mit Farben und Inspirationen von typischen singapurischen Elementen wie der Architektur im Peranakan-Stil, schwarz-weißen Häusern und Angsana-Bäumen wiederbelebt.

„Jeder Winkel des Hotels erzählt eine Geschichte, von den üppigen Landschaften Singapurs bis hin zu den beeindruckenden Details, die in den traditionellen Geschäftshäusern zu finden sind. Wir wollten, dass die Gäste die Stadt nicht nur besuchen, sondern sich als Teil von ihr fühlen", so Jeffrey Wilkes.

Das Verschwimmen der Grenzen zwischen dem Innen- und dem Außenbereich kommt in der Gestaltung der 510 Zimmer und Suiten des Hotels zum Vorschein. Die Zimmer orientieren sich an den Szenen vor ihren Fenstern - getupfte Batikmuster und eine kühlere Farbpalette verschmelzen mit dem Wasser der Marina Bay, während die Zimmer mit Blick auf das Südchinesische Meer in warme Töne getaucht sind, die an die Morgensonne erinnern. Die Zimmer mit Blick auf die Stadt sind mit botanischen Drucken, inspiriert vom Grün Singapurs, versehen und bringen die Natur in das Innere der Zimmer. 

Die 42 Suiten des Hotels, darunter die neu vorgestellte Präsidentensuite und das Royal Marina Bay Penthouse mit vier Schlafzimmern, befinden sich auf den beiden obersten Etagen und bieten einen Panoramablick auf das Südchinesische Meer und die Marina Bay, große Balkone, Wohn- und Essbereiche sowie im Penthouse eine voll ausgestattete Küche für private Abendessen. Für längere Aufenthalte bieten 45 Wohnsuiten ein Zuhause in der Ferne mit Wohnbereich, voll ausgestatteter Küchenzeile, Waschmaschine und Trockner. Die Residential Family Suites bieten Unterkünfte für Gäste mit kleinen Kindern mit einer thematischen Einrichtung - vom Weltraum über das Leben im Meer bis hin zu einer Expedition durch den wilden Dschungel.

Das ganztägige gastronomische Konzept des Hotels wurde im Restaurant „embu“ neu gestaltet. Das im Stil eines Gartens gestaltete Restaurant bietet Gästen ein Kinderbuffet und einen Spielplatz. Neben der Lobby befindet sich der Mandarin Cake Shop, eine Konditorei, die Gebäck, Brot und Pralinen anbietet. Im Rahmen der Neueröffnung im September kehrt auch die MO BAR zurück.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.