Maritim eröffnet zweites Hotel in Albanien

| Hotellerie Hotellerie

Während Maritim in Deutschland gerade mit geplanten Notverkäufen von Herbergen Schlagzeilen machte (Tageskarte berichtete), expandiert die Marke mit einem Franchise-Hotel in Albanien. Das neue Maritim Resort Marina Bay liegt in der Hafenstadt Vlora im Süden des Landes, direkt an einer Bucht mit Blick auf die Adria.

Das moderne und luxuriös ausgestattete Haus hat einen privaten Strandzugang mit Bootsanleger und bietet neben insgesamt vier Innen- und Außenpools ein Spa-Zentrum sowie zwei Restaurants und fünf Bars.

Die Hotelimmobilie ist 2018 neu gebaut und erst kürzlich auf 93 Zimmer und Suiten erweitert worden. Sportliebhaber finden auf dem Areal einen Tennis- und Basketballplatz vor, außerdem werden verschiedenste Wassersportarten angeboten.

Der Franchise-Vertrag mit den Hotel-Eigentümern wurde bereits zum 1. Januar 2020 unterzeichnet. Aufgrund der Reiseeinschränkungen durch die Corona-Pandemie wird das Hotel jedoch erst am 1. Mai 2021 offiziell eröffnet: „Südalbanien bietet ein angenehmes mediterranes Klima mit 300 Sonnentagen im Jahr, die Bucht von Vlora und die nahe gelegenen Strände sind schon jetzt sehr beliebte Erholungsziele“, erklärt Peter Wennel, Geschäftsführer der HMS Hotel Management Services International GmbH und zuständig für die internationale Expansion der Maritim Hotelgruppe: „Die Hafenstadt Vlora mit historischer Altstadt und Strandpromenade ist kulturelles Zentrum Südalbaniens, neben Theatern und Museen ist gerade in den vergangenen Jahren ein reges gesellschaftliches und soziales Leben entstanden. Der Sommertourismus ist zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden“, so Wennel weiter.

Für die aufstrebende Region an der Westküste im Süden Albaniens sieht er deshalb viel Potenzial, ein eigener Flughafen ist bereits geplant und soll innerhalb der nächsten vier Jahre fertiggestellt werden. Vlora ist zwei Autostunden vom internationalen Flughafen in Tirana entfernt. Seit 2019 betreibt die Maritim Hotelgesellschaft hier das Maritim Hotel Plaza Tirana mit 190 Zimmern und Suiten. Es ist das erste offizielle und zertifizierte 5-Sterne-Hotel in Albanien und wird ebenfalls als Franchisebetrieb geführt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.