Maritim Hotel in Mannheim schließt

| Hotellerie Hotellerie

Am Wasserturm in Mannheim wird das Maritim Hotel seinen Betrieb bis zum 15. Oktober dieses Jahres einstellen. Eine Sprecherin der Maritim Hotelgesellschaft erklärte, dass der Pachtvertrag bis zum 31. Dezember in Kraft bleibt. Auf der Webseite des Hotels ist zu erfahren, dass die Verantwortlichen hoffen, sich persönlich von ihren langjährigen Stammgästen verabschieden zu können.

Der historische Altbau aus dem Jahr 1901, der zahlreiche Jugendstilelemente aufweist, wurde gerne als Ort für Hochzeiten genutzt und beherbergt ein Standesamt. Das Hotel war ebenfalls Gastgeber für viele Prominente, darunter der deutschamerikanische Dichter und Schriftsteller Charles Bukowski. Der Star der Neuen Deutschen Welle, Hubert Kah ("Sternenhimmel"), verbrachte viele Jahre im Maritim Hotel in Mannheim.

Jährlich war es auch die traditionelle Residenz der Fastnachtsprinzessin. Gemäß Thomas Dörner, dem Präsidenten der Karnevalskommission Mannheim, wird die Fastnachtsprinzessin nun im Hilton am Mannheimer Hauptbahnhof unterkommen.

Das Gebäude ist Eigentum der Mannheimer Immobilienfirma Pro Concept AG. Die Stadt Mannheim hat derzeit keine Informationen darüber, wie das Gebäude nach der Schließung des Maritim-Hotels genutzt werden wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.