Maritim mit bestem Geschäftsjahr der Firmengeschichte 

| Hotellerie Hotellerie

Die Maritim Hotelgesellschaft feiert 50-jähriges Bestehen – und blickt mit einem Umsatzplus von fast 15 Millionen Euro in Deutschland auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Ähnlich positiv sieht es beim Betriebsergebnis aus, das mit 147 Millionen Euro rund 8 Millionen Euro über Vorjahr (139,2 Millionen Euro) liegt. Überdurchschnittlich stark habe sich laut Maritim der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPar) mit einem Plus von rund 4 Euro entwickelt. Wie bereits in den vergangenen Jahren soll das positive Ergebnis dazu genutzt werden, in Modernisierungsmaßnahmen und die Renovierung der Hotels zu investieren. 

Mit dem Maritim Hotel Bonn ist bereits das zehnte Maritim Hotel in Deutschland komplett renoviert worden. Modernisiert wurde 2018 auch im Maritim Hotel Bremen, hier empfängt ein ganz neuer Sauna- und Wellnessbereich die Gäste. Im Maritim Hotel Frankfurt ist ein Großteil der Bäder neu ausgestattet worden, im Maritim proArte Hotel Berlin wurden bei einer Soft-Renovierung unter anderem sämtliche Teppiche ausgetauscht. Und auch im Maritim Hotel Würzburg sind bereits alle Badezimmer renoviert. Nun folgen schrittweise Zimmer und Suiten, der Tagungsbereich, die Restaurants, Sauna und die Außenfassade.

„Es ist unser Ziel, Maritim als führende Qualitätsmarke in Deutschland weiter zu stärken und auszubauen. Dies gelingt uns bereits sehr gut, wie die hohe Buchungsbereitschaft unserer Kunden und das positive Feedback zeigen“, so Erik van Kessel (56), Geschäftsführer Operations und Arbeitsdirektor Maritim Hotelgesellschaft: „Unsere Gäste schätzen die Modernisierungsmaßnahmen sehr. Wir haben uns deshalb zusätzlich dazu entschieden, einen Großteil der Betten und Bettwaren in allen Maritim Hotels deutschlandweit zu erneuern. Bei der Auswahl der neuen Betten haben wir den Qualitätsstandard der Matratzen nochmals erhöht, denn was kann schon wichtiger in einem Hotel sein, als eine angenehme Nachtruhe – eine Gesamtinvestition in den Schlafkomfort unserer Gäste von mehreren Millionen Euro“, erläutert van Kessel.

Diverse Projekte im Bereich Digitalisierung

Neben den fortlaufenden Renovierungsmaßnahmen macht der Geschäftsführer vor allem die Bereiche Revenue Management und E-Commerce für die anhaltend positive Geschäftsentwicklung verantwortlich. „Hier haben wir durch verschiedene Maßnahmen in vielen Maritim Hotels Marktanteile ausbauen können“, bilanziert van Kessel. Und weiter: „Es ist dringend notwendig, ständig neue Möglichkeiten zur Optimierung von Arbeitsprozessen zu suchen, denn qualifiziertes Personal ist immer schwieriger zu finden. Maritim installiert deshalb verschiedene Softwarelösungen in den Bereichen Dienstplanung, Einkauf und Bestellwesen oder im Kreditorenwesen. Die Digitalisierung werden wir für die Maritim Hotels bestmöglich nutzen“, blickt er weiter in die Zukunft.

Und mit ihm die Inhaberin und Aufsichtsratsvorsitzende der Maritim Hotelgesellschaft, Dr. Monika Gommolla. Neben Erik van Kessel wurde 2018 mit Roland Elter (45) als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb ein Branchenexperte in die Geschäftsführung berufen. Komplettiert wird die Führungsriege durch Hendrik Förster (54), seit 2001 Geschäftsführer Finanzen.

Dazu Konzernchefin Dr. Monika Gommolla: „Maritim feiert 50. Geburtstag - mit herausragenden Zahlen, einer Vielzahl renovierter Hotels und einer zukunftsorientierten Geschäftsführung. Das ist wirklich ein Grund zur Freude, besonders für uns als inhabergeführtes Familienunternehmen. Ich erinnere mich noch gut an die Eröffnung des ersten Maritim Hotels 1969 am Timmendorfer Strand. Es war ein großartiger Moment, die ersten Gäste anreisen zu sehen“, erinnert sie sich. „Mein Dank gilt deshalb den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement und unseren Gästen für ihr jahrzehntelanges Vertrauen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frasers Hospitality plant eine langfristige Erweiterung seiner Kapazitäten in Deutschland. Mit bestehenden Häusern in vier deutschen Metropolen setzt die Gruppe aus Singapur auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen Serviced Apartments und flexiblen Wohnkonzepten.

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.