Marriott könnte mehr als 100 Hotels wegen ausstehender Zahlungen verlieren

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Der Service Properties Trust (SVC), der unter anderem in den USA hunderte Hotelimmobilien besitzt, fordert ausstehende Zahlungen in Höhe von elf Millionen US-Dollar von Marriott International ein. SVC hat Marriott eine Frist von zehn Tagen gesetzt und droht das Management von 122 Hotels an Sonesta zu übertragen.

Die Vereinbarung zwischen SVC und Marriott, die 122 Hotels, darunter zwei Marriott, zwei Springhill Suites, zwölf TownePlace Suites, 35 Residence Inns und 71 Courtyards, in 31 Staaten umfasst, schreibt, nach Angaben von SVC, derzeit jährliche Mindestrückzahlungen in Höhe von 194,6 Millionen US-Dollar vor und läuft im Jahr 2035 aus. Sowohl die Kaution, die SVC zuvor zur Sicherung der Mindestrückzahlungen im Rahmen dieser Vereinbarung gehalten hat, als auch die von Marriott gewährte Garantie in Höhe von 30 Millionen Dollar seien vollständig ausgeschöpft worden.

Sollte Marriott die geforderte Zahlung nicht leisten und SVC die Vereinbarung kündigen, plant das Unternehmen derzeit, das Management und das Branding dieser 122 Hotels von Marriott auf die Sonesta International Hotels Corporation zu übertragen. SVC besitzt rund 34 Prozent der Anteile an Sonesta.

Dass SVC seine Ankündigungen wahr macht, bekam jüngst die InterContinental Hotels Group (IHG) zu spüren. Wegen ausbleibender Zahlungen wechseln in den USA 103 Hotels von der InterContinental Hotels Group (IHG) zum Hotelbetreiber Sonesta. Ob IHG nicht willens oder nicht in der Lage war, offene Forderungen zu bedienen, ist nicht bekannt. (Tageskarte berichtete).


 

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