Marriott: Pilotprojekt ersetzt die Rezeption

| Hotellerie Hotellerie

In einigen Marriott-Hotels werden im Rahmen eines Pilotprojekts die Mitarbeiter an der Rezeption durch automatisierte Terminals ersetzt. An diesen können die Gäste einchecken und ihre Zimmerschlüssel erhalten. Darüber hinaus testet das Unternehmen große Verkaufsautomaten, deren Angebot von Kaffee bis zu Frühstückssandwiches und Müsli reicht.

Die neuen Terminals werden in zwei Hotels in New York City getestet - im Moxy am Times Square und im Courtyard New York Manhattan/Midtown East. Außerdem werden sie im Towne-Place Suites in Monroe, Louisiana, erprobt. Ein Test ist auch für das Moxy in Miami geplant.

Laut Marriott sollen die sogenannten "Contactless Arrival Kiosks" den Kunden die Angst nehmen, sich durch die Interaktion mit dem Hotelpersonal mit Corona anzustecken. Die Terminals sind deshalb mit einer "antimikrobiellen Technologie ausgestattet, die in das Touchscreen-Glas eingebettet ist und mit UV-Licht betrieben wird, um Bakterien und Viren abzutöten", erklärte Marriott in einer Pressemitteilung.

"Die Pandemie hat die Nachfrage nach berührungslosen Dienstleistungen beschleunigt und wir entwickeln uns weiter, um die sich ändernden Bedürfnisse unserer Gäste zu erfüllen", sagte Stephanie Linnartz, Präsidentin von Marriott International.

Marriott erklärte, dass sich 65 Prozent der Reisenden neue Technologien wünschen, um sich sicher zu fühlen. 87 Prozent der US-Kunden möchten zudem weitere Optionen, um den persönlichen Kontakt einschränken. Social-Media-Posts, die die Phrase "Selbstbedienung" enthalten, stiegen von 2019 bis 2020 um 170 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so  das Unternehmen.

In Zwei Fairfield Hotels in Maryland wird zudem eine neue Art von Verkaufsautomat erprobt. Diese bieten Snacks, Getränke und andere Speisen. Auch das tägliche Frühstücksangebot wird während der Frühstückszeiten integriert und bietet jeden Morgen eine Auswahl an warmen Frühstückssandwiches, Joghurt, Müsli und Obst. Kaffee und andere Angebote sind ebenfalls an den Automaten erhältlich. Die einzeln verpackten Artikel werden den ganzen Tag über aufgefüllt. Die Gäste können wählen, ob sie in der Lobby, im Zimmer oder unterwegs essen möchten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.